
combit CRM
Erfahrungen | Alternative | Preise & Kosten
Inhalt
Beschreibung
combit CRM ist eine CRM-Software made in Germany der combit GmbH. Das Produkt ist als offene Plattform konzipiert: Datenstruktur, Oberflächen und Prozesse sind frei konfigurierbar. Betrieb wahlweise On-Premises, Self-Hosted oder in der combit Private-Cloud (Rechenzentrum in Deutschland). Lizenzierung als Abonnement. Die combit GmbH entwickelt seit 1989 Software und sitzt in Konstanz am Bodensee. combit CRM wurde 2004 eingeführt und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen bis hin zu Konzernen sowie an Vereine und Non-Profits – mit den Schwerpunkten Marketing, Vertrieb, Kundenservice und Fundraising.
Zum Funktionsumfang zählen Kundenprofile mit Kontakthistorie, Vertriebs- und Opportunity-Management, Marketing und Leadgenerierung, Service, Projekt- und Eventmanagement sowie Reporting. Datenstruktur, Masken und Relationen lassen sich im laufenden Betrieb anpassen; Automatisierungen werden per TypeScript, C# und VBScript direkt im System programmiert. Office 365, Outlook, CleverReach, Inxmail und weitere Tools lassen sich ohne Middleware direkt anbinden.
Beim Betrieb stehen drei Modelle zur Wahl: On-Premises mit voller Datenhoheit, Self-Hosted bei einem Hosting-Dienstleister sowie die combit Private-Cloud im ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentrum der WORTMANN AG in Deutschland. combit ist ein deutscher Hersteller ohne US-Beteiligung. DSGVO-Anforderungen werden prozessintegriert abgebildet: Einwilligungen, Löschfristen und Verarbeitungsschritte direkt im System.
Lizenzierung monatlich oder jährlich; Mindestlaufzeit 12 Monate; Editionen Basic, Professional und Enterprise.
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Preise
- auf Anfrage
Reviews | ⭐⭐⭐⭐⭐
Das combit CRM wird durchweg positiv aufgenommen und oft als sehr ausgereifter „Allrounder“ beschrieben. Besonders auffällig ist, dass Nutzer immer wieder die extreme Flexibilität und Individualisierbarkeit hervorheben. Viele Anwender betonen, dass sich die Software anfühlt wie eine Maßanfertigung, da man Eingabemasken, Felder, Workflows und Berichte extrem tiefgreifend an die eigenen Unternehmensprozesse anpassen kann, ohne dass man direkt eine IT-Abteilung bemühen muss.
Ein weiterer roter Faden in den Berichten ist die hervorragende Performance beim Datenfiltern und bei komplexen Auswertungen (Reporting). Auch die Integration in bestehende IT-Landschaften (z. B. die Anbindung an Outlook, Telefonanlagen oder Dokumentenmanagementsysteme) wird als reibungslos gelobt. Lob gibt es zudem regelmäßig für den Support: Der Kundenservice des Herstellers und der Solution-Partner wird als schnell, kompetent und unkompliziert beschrieben. Auf der anderen Seite merken einige Nutzer an, dass die enorme Funktionstiefe und die Anpassungsmöglichkeiten gerade zu Beginn eine gewisse Einarbeitungszeit erfordern. Für ganz einfache, standardisierte Aufgaben kann das System anfangs fast zu mächtig wirken. Zudem gab es in der Vergangenheit vereinzelt Kritik an den Ladezeiten bei einem Remote-Zugriff (wobei der Hersteller hier mit neueren Versionen technisch nachgebessert hat) und am Handling sehr langer Tabellenlisten.
Vorteile [+]
- Extreme Anpassungsfähigkeit: Masken, Datenfelder und Workflows lassen sich hochgradig individualisieren, sodass sich das System exakt an die eigenen Firmenprozesse anpasst.
- Hervorragendes Reporting: Das Tool bietet mächtige Filter- und Suchfunktionen sowie erstklassige Analyse- und Auswertungsoptionen für Vertrieb und Marketing.
- Starke Integrationsfähigkeit: Dank zahlreicher Schnittstellen (und moderner REST-API) lässt sich das CRM hervorragend in bestehende Systemlandschaften (Outlook, DMS, Newsletter-Tools) einbinden.
- Ausgezeichneter Support: Nutzer loben den Herstellerservice sowie die Projektbegleitung bei der Einführung als schnell, kompetent und sehr hilfreich.
- Datensicherheit & Flexibilität beim Hosting: Als Software „Made in Germany“ punktet combit bei der DSGVO-Konformität und bietet die Wahl zwischen Private Cloud oder lokaler Installation (On-Premises).
Nachteile [-]
- Höhere Einarbeitungszeit: Durch die enorme Komplexität und den riesigen Funktionsumfang ist das Tool keine reine „Out-of-the-Box“-Lösung; Mitarbeiter benötigen anfangs Schulung und Einarbeitung.
- Gefahr von „Overengineering“: Weil man so viel selbst konfigurieren kann, neigen Unternehmen dazu, das System für die Anwender zu kompliziert aufzubauen.
- Eingeschränkte Eignung für Kleinst-Anwendungen: Wer nur ein digitales Adressbuch sucht, wird von der funktionalen Breite erschlagen („schmales Arbeiten“ erfordert saubere Konfiguration).
- Potenzieller Bedarf an externer Expertise bei Großprojekten: Bei sehr komplexen Integrationen oder umfangreichen Migrationsprojekten kann die Unterstützung durch combit oder einen Solution-Partner als kostenpflichtige Leistung erforderlich sein.
Wichtige Fragen [?]
Hier bietet combit maximale Wahlfreiheit, was im heutigen CRM-Markt nicht mehr selbstverständlich ist.
- On-Premises (Eigener Server): Sie können die Software klassisch lokal auf Ihrer eigenen Infrastruktur installieren. Da das System auf offenen Standards und relationalen SQL-Datenbanken (wie Microsoft SQL Server oder PostgreSQL) aufbaut, behält Ihre IT-Abteilung die volle Kontrolle über die Datenstruktur und Backups.
- Cloud-Lösung: Alternativ gibt es die combit CRM Cloud. Hier läuft das System plattformunabhängig. Der Zugriff erfolgt entweder schlank über den Webclient im Browser oder über dedizierte Windows-/Mobile-Apps (z. B. via Remotedesktop/RemoteApp). Da es sich um einen deutschen Hersteller handelt, erfolgt das Hosting komplett DSGVO-konform.
Die Frage nach dem Aufwand beim Onboarding lässt sich am besten zweigeteilt beantworten, da sie stark vom individuellen Anspruch Ihres Unternehmens abhängt. Ein sofortiger „Kaltstart“ ist dank der von combit mitgelieferten, vorgefertigten Module theoretisch problemlos möglich. Das System liefert direkt einsatzbereite Standardlösungen für die klassische Kontaktverwaltung, das Management von Verkaufschancen sowie für Projekte und Events mit. Wenn Sie diese Standardstrukturen nutzen und Ihre Altdaten importiert haben, können die Mitarbeiter im Grunde sofort loslegen. Die Praxis zeigt jedoch, dass kaum ein Unternehmen das Tool in seiner reinen Standardform nutzt, da die eigentliche Stärke der Software in ihrer tiefgreifenden Anpassbarkeit liegt. Wenn Sie eigene, komplexe Firmenprozesse abbilden, Eingabemasken komplett umbauen oder Drittsysteme tief verknüpfen wollen, sollten Sie eine strukturierte Einführungsphase einplanen. Da das System extrem mächtig ist, erfordert das Onboarding der Belegschaft dann eine gewisse Zeit und Schulung, um die Anwender nicht mit der Funktionsvielfalt zu erschlagen oder das System zu überladen. Der Hersteller stellt für solche Fälle einen strukturierten Leitfaden zur Verfügung, der Unternehmen schrittweise durch den Einführungsprozess führt.
Für Außendienstmitarbeiter oder die Arbeit im Homeoffice bietet combit verschiedene Wege an, um mobil auf die Kundendaten zuzugreifen. Zum einen gibt es den klassischen Web-Client, mit dem sich Nutzer unabhängig vom Betriebssystem direkt über den Browser im System anmelden können. Das ist besonders praktisch für den schnellen Zugriff von Laptops oder Tablets aus. Für Smartphones bietet der Hersteller dedizierte Mobile-Apps für iOS und Android an. Über diese Apps lassen sich wichtige Kernfunktionen wie die Adressrecherche, Kontakthistorien, Aufgaben und Termine von unterwegs einsehen und bearbeiten.









