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GoodSync

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Inhalt

Beschreibung

GoodSync ist eine Software für Dateisynchronisierung und Datensicherung, mit der du Dateien und Ordner zwischen unterschiedlichen Computern, Servern, NAS Systemen, externen Datenträgern und Cloud Speichern abgleichen oder sichern kannst. Das Tool verbindet damit zwei Bereiche, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, technisch aber unterschiedliche Ziele verfolgen. Du kannst GoodSync einerseits für klassische Backups einsetzen, bei denen deine Daten von einer Quelle auf ein Sicherungsziel übertragen werden. Andererseits kannst du eine Synchronisierung einrichten, bei der Dateien an mehreren Speicherorten möglichst auf demselben aktuellen Stand gehalten werden. Gerade diese Kombination macht GoodSync interessant, wenn du nicht nur eine Backup Software suchst, sondern deine Daten regelmäßig zwischen verschiedenen Geräten und Speicherplattformen bewegen möchtest.

Das grundlegende Konzept von GoodSync basiert auf sogenannten Jobs. Ein Job beschreibt eine konkrete Aufgabe, die du einmal einrichtest und anschließend manuell oder automatisch ausführen kannst. Dabei bestimmst du zunächst zwei Speicherorte. Das können beispielsweise zwei lokale Ordner, dein Computer und ein NAS, ein Server und ein Cloud Speicher oder zwei unterschiedliche Computer sein. Anschließend entscheidest du, ob du eine Sicherung oder eine Synchronisierung durchführen möchtest.

Bei einem Backup arbeitet GoodSync grundsätzlich in eine festgelegte Richtung. Deine Quelldaten werden auf das gewünschte Sicherungsziel übertragen. Änderungen auf dem Backup Ziel sollen dabei nicht einfach auf deine ursprünglichen Dateien zurückwirken. Genau dieses Verhalten ist wichtig, wenn du GoodSync als klassische Sicherungslösung einsetzen möchtest.

Du könntest beispielsweise deinen Dokumentenordner auf deinem Windows Rechner als Quelle definieren und ein NAS als Ziel verwenden. GoodSync analysiert anschließend beide Speicherorte und erkennt, welche Dateien neu hinzugekommen oder verändert worden sind. Beim Backup werden die erforderlichen Änderungen auf das Sicherungsziel übertragen.

Damit musst du nicht bei jedem Durchlauf deinen gesamten Datenbestand vollständig neu kopieren. GoodSync analysiert die vorhandenen Informationen und konzentriert sich auf die notwendigen Veränderungen. Das ist besonders bei großen Datenbeständen interessant, weil dadurch weniger Daten verarbeitet und übertragen werden müssen.

Noch weiter geht die Übertragung auf Blockebene. GoodSync kann bei geeigneten Aufgaben nur veränderte Datenblöcke einer Datei übertragen. Wenn sich bei einer großen Datei lediglich ein kleiner Bereich verändert hat, muss dadurch nicht zwangsläufig die komplette Datei erneut übertragen werden. Das kann Sicherungszeit, Netzwerkverkehr und benötigte Ressourcen reduzieren.

Die zweite zentrale Funktion ist die Synchronisierung. Dabei können Veränderungen in beide Richtungen berücksichtigt werden. GoodSync bezeichnet dieses Verfahren als Zwei Wege Synchronisierung. Änderst du eine Datei auf der einen Seite, kann diese Veränderung auf die andere Seite übertragen werden. Entsteht eine Änderung auf der anderen Seite, wird diese wiederum entsprechend berücksichtigt.

Das ist beispielsweise praktisch, wenn du regelmäßig mit einem Desktop Rechner und einem Notebook arbeitest. Auf beiden Geräten befindet sich derselbe Projektordner. Änderst du unterwegs auf deinem Notebook mehrere Dateien, kannst du diese Veränderungen später mit deinem Desktop Rechner synchronisieren. Bearbeitest du anschließend dort andere Dokumente, können diese wiederum auf dein Notebook übertragen werden.

Eine solche Synchronisierung solltest du allerdings nicht mit einem klassischen Backup verwechseln. Wenn Löschungen und Änderungen zwischen beiden Seiten übertragen werden, können unerwünschte Veränderungen ebenfalls synchronisiert werden. Deshalb solltest du für wichtige Daten zusätzlich eine echte Sicherungsstrategie verwenden.

GoodSync bietet hierfür eine Versionsverwaltung. Du kannst ältere beziehungsweise ersetzte Datenstände aufbewahren und damit deine Möglichkeiten bei einer späteren Wiederherstellung verbessern. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn du eine Datei versehentlich überschreibst und erst später bemerkst, dass du die vorherige Version noch benötigst.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeitsweise ist die Analyse. Bevor GoodSync Dateien überträgt, werden die beteiligten Verzeichnisse miteinander verglichen. Anschließend zeigt dir die Software an, welche Aktionen durchgeführt werden sollen. Du kannst dadurch nachvollziehen, welche Dateien kopiert, aktualisiert oder anderweitig verarbeitet werden.

Diese Vorschau ist gerade bei umfangreichen Synchronisierungen wertvoll. Wenn du mehrere Hunderttausend Dateien zwischen zwei Speicherorten abgleichst, möchtest du schließlich nicht einfach darauf vertrauen, dass automatisch die richtigen Aktionen durchgeführt werden.

Du kannst das Ergebnis zunächst kontrollieren und anschließend die eigentliche Synchronisierung starten. Dadurch eignet sich GoodSync sowohl für stark automatisierte Prozesse als auch für Aufgaben, bei denen du bewusst vor jeder Ausführung überprüfen möchtest, welche Veränderungen vorgenommen werden.

Für wiederkehrende Aufgaben bietet GoodSync umfangreiche Automatisierungsmöglichkeiten. Jobs können geplant, regelmäßig oder abhängig von bestimmten Ereignissen ausgeführt werden. Zusätzlich unterstützt GoodSync Sicherungen und Synchronisierungen in Echtzeit. Die Software kann Änderungen überwachen und entsprechende Aufgaben automatisch durchführen.

Dadurch kannst du beispielsweise einen Backup Job erstellen, der jeden Abend deine wichtigen Arbeitsordner sichert. Eine andere Aufgabe synchronisiert regelmäßig einen Projektordner zwischen zwei Systemen. Ein weiterer Job überträgt wichtige Daten zusätzlich auf einen externen Speicher.

GoodSync kann solche Aufgaben außerdem als Dienst im Hintergrund ausführen. Dadurch ist nicht zwangsläufig eine permanente manuelle Bedienung notwendig. Gerade auf Servern ist dieser unbeaufsichtigte Betrieb wichtig.

Die unterstützten Plattformen gehören zu den wesentlichen Stärken von GoodSync. Die Software kann in Umgebungen mit Windows, macOS und Linux eingesetzt werden. Zusätzlich werden Windows Server sowie verschiedene NAS Systeme unterstützt. Mobile Plattformen wie Android und iOS gehören ebenfalls zum GoodSync Umfeld.

Damit eignet sich GoodSync besonders für gemischte IT Umgebungen. Vielleicht verwendest du im Büro Windows Rechner, besitzt zusätzlich ein MacBook und speicherst zentrale Daten auf einem Synology NAS. GoodSync kann solche unterschiedlichen Systeme miteinander verbinden.

Auch für Unternehmen ist diese Plattformvielfalt interessant. Du kannst beispielsweise einen Windows Server als zentralen Ausgangspunkt verwenden und Daten mit Windows Arbeitsplätzen, Macs, Linux Systemen und anderen Geräten synchronisieren. Der Hersteller dokumentiert ausdrücklich entsprechende gemischte Umgebungen.

Besonders umfangreich ist die Unterstützung unterschiedlicher Speicherziele. Neben lokalen Festplatten und externen Datenträgern kannst du Netzwerkfreigaben, NAS Systeme und verschiedene Cloud Plattformen einbeziehen. GoodSync unterstützt unter anderem Google Drive, OneDrive, SharePoint, Dropbox, Microsoft Azure, Backblaze und Amazon S3.

Dadurch bist du bei deiner Datensicherung nicht auf den Speicher des Herstellers festgelegt. Wenn du beispielsweise bereits einen Amazon S3 kompatiblen Speicher verwendest, kannst du diesen in deine Strategie integrieren. Nutzt dein Unternehmen Microsoft Dienste, können entsprechende Microsoft Speicher eingebunden werden.

GoodSync bietet zusätzlich einen eigenen Cloud Speicher. Damit kannst du Software und Speicher aus derselben Produktumgebung verwenden. Du musst diesen Speicher jedoch nicht zwingend nutzen, wenn du bereits eine andere Infrastruktur besitzt.

Neben klassischen Cloud Plattformen unterstützt GoodSync verschiedene Übertragungsprotokolle. Dazu gehören FTP, SFTP und WebDAV. Auch Windows Netzwerkfreigaben und lokale beziehungsweise entfernte Netzwerke können verwendet werden.

Das macht GoodSync für eigene Serverinfrastrukturen interessant. Wenn du beispielsweise einen externen SFTP Server besitzt, kannst du diesen als Speicherziel einsetzen. Unternehmen können dadurch bestehende Infrastruktur weiterverwenden und müssen ihre Daten nicht zwangsläufig zu einem bestimmten Cloud Anbieter übertragen.

Auch NAS Systeme spielen innerhalb von GoodSync eine wichtige Rolle. Unterstützt werden unter anderem Geräte von Synology, QNAP, Western Digital und ASUSTOR. Netzwerkfreigaben können ebenfalls als Quelle oder Ziel verwendet werden.

Damit kannst du unterschiedliche Backup Konzepte aufbauen. Beispielsweise sicherst du die Daten deines Arbeitsplatzrechners zunächst auf dein NAS. Zusätzlich synchronisierst oder sicherst du ausgewählte besonders wichtige Verzeichnisse auf einen externen Speicher.

Eine solche Kombination kann Bestandteil einer 3 2 1 Backup Strategie sein. Dabei besitzt du mehrere Kopien deiner Daten, verwendest unterschiedliche Speicherarten und bewahrst mindestens eine Kopie außerhalb deines ursprünglichen Standorts auf.

GoodSync kann dir dabei helfen, die notwendigen Datenbewegungen zu automatisieren. Die Software allein garantiert allerdings noch keine belastbare Backup Strategie. Entscheidend ist, wie du deine Jobs und Speicherziele konfigurierst.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist GoodSync Connect. Damit können deine registrierten Geräte direkt miteinander kommunizieren. Der Dienst ermöglicht direkte Datenübertragungen zwischen Computern, Servern, NAS Systemen und anderen unterstützten Geräten.

Das ist beispielsweise interessant, wenn du Dateien zwischen zwei räumlich getrennten Computern synchronisieren möchtest, ohne zwingend einen klassischen Cloud Speicher als Zwischenstation zu verwenden.

Du könntest beispielsweise einen Rechner im Büro und einen Computer zu Hause über GoodSync Connect miteinander verbinden. GoodSync übernimmt anschließend die Datenübertragung zwischen den beteiligten Systemen.

Für Unternehmen ergeben sich daraus weitere Möglichkeiten. Verschiedene Standorte können Daten miteinander synchronisieren, während Server als zentrale Komponenten innerhalb der Synchronisationsstruktur verwendet werden.

Ergänzt wird das durch GoodSync Explorer. Dabei handelt es sich um einen Dateimanager, mit dem du auf verschiedene lokale und entfernte Speicherorte zugreifen kannst. Unterstützt werden dabei viele der Speicher und Dienste, die auch innerhalb der normalen GoodSync Jobs verfügbar sind.

Dadurch kannst du beispielsweise Dateien innerhalb von Cloud Speichern, Servern und anderen verbundenen Systemen durchsuchen und grundlegende Dateioperationen durchführen.

Für umfangreiche Synchronisierungsaufgaben sind Filter besonders wichtig. GoodSync ermöglicht dir, bestimmte Dateien und Ordner gezielt einzubeziehen oder auszuschließen. Filter können unter anderem anhand von Namen, Größe oder Änderungszeitpunkt arbeiten.

Das kann dir erheblich Speicherplatz und Übertragungszeit sparen.

Vielleicht besitzt dein Projektordner mehrere temporäre Verzeichnisse, die jederzeit automatisch neu erstellt werden können. Solche Daten besitzen keinen wirklichen Backup Wert. Du kannst sie von deiner Sicherung ausschließen und dich auf tatsächlich wichtige Dateien konzentrieren.

Gerade bei Cloud Backups solltest du solche Filter sinnvoll einsetzen. Jede unnötig übertragene Datei benötigt Bandbreite und Speicherplatz.

Bei der Sicherheit setzt GoodSync unter anderem auf Verschlüsselung. Für wichtige Daten unterstützt die Software AES 256 Verschlüsselung bei der Übertragung und Speicherung.

Das ist besonders relevant, wenn du vertrauliche Unternehmensdaten auf externen Speichern ablegst oder zwischen unterschiedlichen Standorten überträgst.

Du solltest trotzdem deine gesamte Sicherheitsarchitektur berücksichtigen. Sichere Passwörter, geschützte Benutzerkonten und sinnvoll begrenzte Zugriffsrechte bleiben notwendig. Ein verschlüsselter Backup Job kann keine schlecht geschützten Administratorkonten kompensieren.

Auch Konflikte gehören zu den Herausforderungen einer Synchronisationssoftware. Wenn dieselbe Datei an zwei unterschiedlichen Speicherorten verändert wurde, muss entschieden werden, welche Version verwendet werden soll.

GoodSync besitzt dafür Mechanismen zur Konflikterkennung und automatischen Konfliktbehandlung. Dabei können überschriebene Versionen zusätzlich gesichert werden, sodass die Gefahr eines endgültigen Datenverlusts reduziert wird.

Gerade bei mehreren Anwendern solltest du solche Situationen trotzdem sorgfältig berücksichtigen. Eine Synchronisationssoftware ersetzt kein Dokumentenmanagementsystem mit ausgefeilter gleichzeitiger Bearbeitung.

Ein weiterer Vorteil ist die Protokollierung. GoodSync dokumentiert ausgeführte Dateioperationen und Veränderungen. Dadurch kannst du nachvollziehen, was während eines Jobs passiert ist.

Das wird besonders bei automatisierten Jobs wichtig. Wenn jeden Abend mehrere Sicherungen laufen, möchtest du nicht jeden Vorgang manuell beobachten. Protokolle helfen dir dabei, Fehler und ungewöhnliche Vorgänge nachträglich zu untersuchen.

GoodSync besitzt außerdem Mechanismen, um unterbrochene Remote Verbindungen wiederherzustellen. Wenn während einer Analyse oder Synchronisierung die Verbindung zu einem entfernten Speicher verloren geht, versucht die Software automatisch erneut eine Verbindung herzustellen.

Das ist bei großen Übertragungen über das Internet besonders hilfreich. Eine kurzfristige Netzwerkstörung sollte schließlich nicht automatisch dazu führen, dass ein umfangreicher Vorgang komplett von vorne beginnen muss.

Auch für Wechseldatenträger bietet GoodSync praktische Funktionen. Externe Festplatten und USB Speicher können in deine Jobs integriert werden. Dabei kann GoodSync mit Datenträgerbezeichnungen arbeiten, sodass ein Medium auch dann erkannt werden kann, wenn Windows ihm später einen anderen Laufwerksbuchstaben zuweist.

Das ist beispielsweise für rotierende externe Backup Festplatten praktisch.

Du könntest mehrere Datenträger verwenden und diese regelmäßig austauschen. Dadurch befindet sich nicht jede Sicherung permanent am Computer.

Das kann auch den Schutz gegen Ransomware verbessern. Eine physisch getrennte Festplatte kann von Schadsoftware auf deinem Rechner nicht ohne Weiteres verändert werden.

GoodSync selbst solltest du allerdings nicht mit einer klassischen Image Backup Lösung verwechseln. Der Schwerpunkt liegt klar auf Dateien, Ordnern, Synchronisierung und deren Übertragung zwischen unterschiedlichen Speicherorten. Wenn du ein vollständiges startfähiges Abbild eines Windows Systems einschließlich Betriebssystem, Anwendungen und kompletter Systemstruktur für eine Bare Metal Wiederherstellung benötigst, ist eine spezialisierte Image Backup Lösung normalerweise die passendere Kategorie.

Genau deshalb solltest du vor dem Einsatz festlegen, was du eigentlich schützen möchtest.

Wenn dein Hauptziel lautet, wichtige Dateien zwischen Rechner, NAS und Cloud automatisch zu sichern, passt GoodSync sehr gut in dieses Szenario.

Wenn du dieselben Projektverzeichnisse auf mehreren Computern aktuell halten möchtest, spielt GoodSync seine Stärke bei der Synchronisierung aus.

Wenn du dagegen nach einem vollständigen Festplattenausfall einen kompletten Server einschließlich Betriebssystem innerhalb kürzester Zeit wiederherstellen möchtest, solltest du GoodSync durch eine entsprechende System Backup Lösung ergänzen.

Für geschäftliche Umgebungen kann die Kombination beider Ansätze besonders sinnvoll sein. Deine System Backup Software schützt den kompletten Server, während GoodSync bestimmte Datenbestände häufiger zwischen Server, NAS, Cloud Speicher und anderen Standorten repliziert.

Auch die Wiederherstellung solltest du von Anfang an berücksichtigen. Ein Backup besitzt erst dann einen praktischen Wert, wenn du deine Daten tatsächlich zurückholen kannst. GoodSync unterstützt die Wiederherstellung gesicherter Daten und kann durch seine Versionsverwaltung zusätzliche ältere Datenstände bereithalten.

Teste diesen Vorgang regelmäßig.

Erstelle beispielsweise einen Testordner mit unterschiedlichen Dateien und sichere ihn auf dein gewünschtes Ziel. Verändere anschließend einige Dateien und lösche andere. Danach überprüfst du, ob du die benötigten Informationen wiederherstellen kannst.

Bei Cloud Speichern solltest du zusätzlich einen größeren Restore testen. Dadurch bekommst du ein realistisches Gefühl dafür, wie schnell deine Daten zurückübertragen werden können.

Das ist gerade bei mehreren Terabyte wichtig. Ein Cloud Backup kann schnell genug für deine täglichen Änderungen sein, während eine vollständige Wiederherstellung aufgrund deiner Download Geschwindigkeit wesentlich länger dauert.

Für professionelle Backup Strategien solltest du deshalb immer zwei Kennzahlen berücksichtigen. Dein Recovery Point Objective bestimmt, wie viele Daten du maximal verlieren kannst. Dein Recovery Time Objective beschreibt, wie lange die Wiederherstellung maximal dauern darf.

GoodSync kann durch automatisierte und sogar nahezu kontinuierliche Synchronisation sehr kurze Abstände zwischen Datenständen ermöglichen. Ob das gleichzeitig dein gewünschtes Recovery Time Objective erfüllt, hängt allerdings stark vom verwendeten Speicherziel ab.

Ein lokales NAS kann mehrere Terabyte möglicherweise wesentlich schneller bereitstellen als ein entfernter Cloud Speicher.

Deshalb kann eine Kombination besonders sinnvoll sein. Du sicherst wichtige Daten lokal für schnelle Wiederherstellungen und zusätzlich extern für größere Schadensfälle.

GoodSync eignet sich insgesamt besonders für dich, wenn du eine flexible Lösung für Dateisynchronisierung und Datei Backup suchst und dabei unterschiedliche Betriebssysteme, NAS Systeme, Server, Cloud Speicher und Netzwerkprotokolle miteinander verbinden möchtest. Die große Stärke liegt weniger in einem einzigen spektakulären Feature als in der Vielzahl möglicher Kombinationen. Windows Rechner, Macs, Linux Systeme, Server, NAS, externe Festplatten und verschiedene Cloud Dienste können innerhalb deiner Jobs miteinander verbunden werden.

Dadurch kannst du GoodSync sowohl relativ einfach als auch ausgesprochen umfangreich einsetzen. Für einen einzelnen Nutzer kann das Tool lediglich den Dokumentenordner zwischen Computer und NAS sichern. In einem Unternehmen können zahlreiche automatisierte Jobs unterschiedliche Server, Arbeitsplätze, Standorte und Cloud Speicher miteinander verbinden. Mit Funktionen wie Zwei Wege Synchronisierung, einseitigem Backup, Automatisierung, Blockübertragung, Versionsverwaltung, Verschlüsselung, Filtern, GoodSync Connect und GoodSync Explorer bekommst du dafür einen umfangreichen Werkzeugkasten. Entscheidend ist, dass du Backup und Synchronisierung bewusst voneinander trennst und deine Jobs so konfigurierst, dass sie zu deinem tatsächlichen Schutzbedarf passen.

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Reviews | ⭐⭐⭐⭐⭐

Wenn du dir aktuelle Nutzer Erfahrungen zu GoodSync anschaust, ergibt sich insgesamt ein überwiegend positives Bild, allerdings mit einigen deutlich wiederkehrenden Kritikpunkten. Besonders häufig loben Anwender die Zuverlässigkeit bei Synchronisierung und Backup, die breite Unterstützung verschiedener Speicherziele, die hohe Geschwindigkeit sowie die Flexibilität bei komplexeren Dateiabläufen. Gleichzeitig wird immer wieder erwähnt, dass GoodSync für Einsteiger zunächst etwas technisch wirken kann und dass Lizenzierung sowie Preisgestaltung nicht bei jedem Nutzer gut ankommen. Auf einer großen Bewertungsplattform kommt GoodSync aktuell auf rund 4,4 von 5 Punkten bei knapp 100 Bewertungen, was insgesamt für eine hohe Zufriedenheit spricht.

Viele Nutzer heben vor allem hervor, dass GoodSync im Alltag sehr zuverlässig arbeitet. Gerade langjährige Anwender berichten davon, die Software über mehrere Jahre hinweg für regelmäßige Synchronisierungen und Backups einzusetzen. Typische Aussagen drehen sich darum, dass eingerichtete Jobs nach der Konfiguration einfach laufen und nur wenig Aufmerksamkeit benötigen. In aktuellen Bewertungen wird GoodSync häufig als stabil, schnell und zuverlässig beschrieben.

Für dich ist das besonders relevant, wenn du wiederkehrende Aufgaben automatisieren möchtest. Vielleicht synchronisierst du täglich Daten zwischen deinem Rechner und einem NAS oder sicherst wichtige Projektverzeichnisse regelmäßig auf einen externen Speicher. Nach den Nutzer Erfahrungen gehört genau dieser Dauerbetrieb zu den Stärken von GoodSync.

Auch die Geschwindigkeit wird häufig positiv bewertet. Nutzer berichten davon, dass Dateiübertragungen effizient ablaufen und GoodSync auch größere Datenmengen zuverlässig verarbeitet. Gerade wenn nur Änderungen übertragen werden müssen, kann das im täglichen Einsatz deutlich schneller sein als eine vollständige erneute Kopie des gesamten Datenbestands.

Besonders interessant ist GoodSync nach Meinung vieler Nutzer bei komplexeren Kombinationen verschiedener Speicherorte. Du kannst beispielsweise einen Rechner mit einem NAS synchronisieren und gleichzeitig bestimmte Verzeichnisse zusätzlich in einen S3 Speicher übertragen. Genau diese Mischung aus direkter Synchronisierung zwischen Geräten und zusätzlichem Cloud Backup wird in Nutzer Diskussionen als einer der besonderen Vorteile des Tools wahrgenommen.

Auch NAS Nutzer berichten überwiegend positiv. Ein Anwender beschreibt beispielsweise, dass die Synchronisierung zwischen Windows Systemen und einem NAS problemlos funktioniere und hauptsächlich die Beschränkungen der kostenlosen Variante einen Grund für den Wechsel auf eine kostenpflichtige Version darstellten.

Die große Anzahl unterstützter Speicherziele wird ebenfalls häufig gelobt. Du kannst GoodSync nicht nur mit lokalen Festplatten verwenden, sondern auch mit NAS Systemen, Netzwerkfreigaben, verschiedenen Cloud Speichern und S3 Diensten. Für Anwender, deren Daten über mehrere Plattformen verteilt sind, ist diese Flexibilität ein wichtiger Vorteil.

Viele Nutzer schätzen außerdem die Möglichkeit, Backup und Synchronisierung innerhalb derselben Software abzubilden. Du kannst einen Job als klassische einseitige Sicherung konfigurieren und einen anderen Job für den Abgleich zwischen zwei Arbeitsgeräten verwenden. Dadurch musst du nicht zwangsläufig mehrere unterschiedliche Programme einsetzen.

Bei der Benutzerfreundlichkeit fallen die Erfahrungen grundsätzlich gut aus. Nutzer bewerten die Bedienung häufig als einfach, sobald die Grundlogik verstanden wurde. Besonders die Auswahl von Quell und Zielordnern und die Einrichtung normaler Synchronisierungsjobs werden positiv beschrieben. In Vergleichsbewertungen erreicht GoodSync bei der Benutzerfreundlichkeit sehr hohe Werte.

Gleichzeitig ist genau dieser Bereich einer der Punkte, bei denen sich die Meinungen unterscheiden. Einige Anwender empfinden die Vielzahl der Optionen zunächst als überwältigend. Besonders wenn du nicht nur eine einfache Ordnersicherung erstellen möchtest, sondern Filter, Automatisierung, Konfliktregeln und unterschiedliche Synchronisierungsrichtungen verwendest, musst du dich intensiver mit der Konfiguration beschäftigen.

Für technisch erfahrene Nutzer ist diese Detailtiefe häufig ein Vorteil. Du kannst sehr genau festlegen, wie Dateien behandelt werden sollen. Wenn du dagegen eine Backup Lösung suchst, bei der praktisch sämtliche Entscheidungen automatisch getroffen werden, kann GoodSync umfangreicher wirken als notwendig.

Ein Punkt, der bei der Einrichtung besonders wichtig ist, ist die Unterscheidung zwischen Synchronisierung und Backup. Wenn du eine Zwei Wege Synchronisierung einrichtest, können Änderungen und Löschungen in beide Richtungen übertragen werden. Das ist gewollt, kann aber problematisch werden, wenn du eigentlich eine unabhängige Sicherung erzeugen möchtest.

Du solltest deshalb genau prüfen, welchen Jobtyp du verwendest und die Analyse vor der ersten umfangreichen Synchronisierung sorgfältig kontrollieren. Gerade erfahrene Nutzer schätzen GoodSync zwar für die präzisen Regeln und Protokolle, aber diese Flexibilität verlangt eine korrekte Konfiguration.

Auch die Protokolle werden positiv bewertet. Nutzer heben hervor, dass GoodSync nachvollziehbar zeigt, welche Änderungen vorgenommen werden. Das kann dir mehr Sicherheit geben, wenn du sehr große Ordnerstrukturen synchronisierst.

Du kannst dadurch beispielsweise überprüfen, welche Dateien kopiert, gelöscht oder aktualisiert werden sollen. Gerade bei wichtigen Daten ist diese Transparenz hilfreich, weil du einen Job vor der Ausführung analysieren und bei ungewöhnlichen Ergebnissen abbrechen kannst.

Bei automatisierten Jobs gibt es allerdings auch kritische Erfahrungen. Einzelne Nutzer berichten davon, dass sich die Oberfläche während des Betriebs als Dienst weniger transparent verhalten kann und Fehlersituationen schwieriger nachzuvollziehen sind. Ein Anwender beschreibt beispielsweise, dass GoodSync im normalen Modus sehr ausführliche Informationen liefere, während im automatisierten Dienstbetrieb weniger sichtbar gewesen sei, was gerade passiere.

Wenn du GoodSync auf einem Server oder unbeaufsichtigt verwendest, solltest du deshalb Protokolle und Benachrichtigungen konsequent konfigurieren. Du möchtest nicht erst nach mehreren Wochen feststellen, dass ein bestimmter Job nicht mehr korrekt ausgeführt wurde.

Ein weiterer häufig diskutierter Punkt ist die Lizenzierung. Einige Anwender empfinden das Modell als vergleichsweise teuer beziehungsweise umständlich. In älteren Vergleichsdiskussionen entschieden sich Nutzer ausdrücklich für Alternativen, weil ihnen die GoodSync Lizenzierung zu aufwendig erschien.

Dieser Kritikpunkt ist für dich besonders relevant, wenn du viele Geräte verwenden möchtest. Bei einem einzelnen Rechner können die Kosten überschaubar sein. Sobald du mehrere Arbeitsplätze, Server oder andere Systeme einbeziehen möchtest, solltest du genau berechnen, welches Lizenzmodell für deine Umgebung erforderlich ist.

Auch die Unterschiede zwischen kostenloser und kostenpflichtiger Nutzung solltest du beachten. Nutzer weisen darauf hin, dass die kostenlose Variante für umfangreiche Backups und Synchronisierungen schnell an Grenzen stößt. Gerade bei großen Dateiarchiven ist die Free Version daher eher zum Kennenlernen geeignet als als langfristige Lösung.

Beim Preis Leistungs Verhältnis fallen die Bewertungen trotzdem häufig positiv aus. Nutzer, die GoodSync intensiv verwenden, sehen die Kosten teilweise als gerechtfertigt an, weil sie Synchronisierung, Backup, Cloud Speicher und Netzwerkaufgaben innerhalb derselben Software abdecken können. Eine Bewertungsplattform weist für GoodSync beim Preis Leistungs Verhältnis sogar sehr hohe Werte aus.

Das zeigt, dass die Wahrnehmung stark von deinem Einsatzzweck abhängt. Wenn du lediglich einmal pro Woche einen kleinen Ordner kopieren möchtest, kann GoodSync überdimensioniert wirken. Wenn du dagegen mehrere Geräte, NAS Systeme und Cloud Speicher automatisiert miteinander verbinden möchtest, kann der Funktionsumfang den Preis eher rechtfertigen.

Beim Support ist das Bild gemischter. Einige Bewertungsplattformen zeigen gute Erfahrungen, gleichzeitig fällt eine andere öffentliche Bewertungsseite deutlich negativer aus und weist aktuell nur einen niedrigen Durchschnittswert aus. Die Zahl der dort vorhandenen Bewertungen ist allerdings relativ klein, weshalb sie nicht unbedingt repräsentativ für die gesamte Nutzerbasis ist.

Das bedeutet für dich, dass du Support Erfahrungen mit etwas Vorsicht interpretieren solltest. Es gibt Anwender, die die Software über Jahre problemlos einsetzen und kaum Unterstützung benötigen, während andere gerade bei Lizenz oder Konfigurationsproblemen unzufrieden waren.

Besonders positiv wird GoodSync häufig bei langfristigem Einsatz beurteilt. In Nutzerbewertungen finden sich Anwender, die die Software seit fünf Jahren oder länger einsetzen und insbesondere Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und NAS Integration loben.

Das ist bei Synchronisationssoftware ein wichtiger Punkt. Viele Programme funktionieren bei kleinen Testdaten gut. Erst bei jahrelangem Einsatz mit großen Verzeichnisstrukturen zeigt sich, ob Datenbanken, Änderungsverfolgung und Synchronisationslogik langfristig stabil bleiben.

Auch bei größeren Datenmengen gibt es positive Erfahrungen. GoodSync wird beispielsweise für Server Replikation und umfangreiche Dateiübertragungen eingesetzt. Nutzer beschreiben die Lösung dabei teilweise sinngemäß als Software, die nach der Einrichtung einfach zuverlässig arbeitet.

Du solltest trotzdem einen eigenen Belastungstest durchführen, wenn du mehrere Terabyte oder sehr viele kleine Dateien synchronisieren möchtest. Die Performance hängt schließlich nicht nur von GoodSync ab, sondern auch von deinem NAS, Netzwerk, Cloud Anbieter und den verwendeten Protokollen.

Ein weiterer Vorteil ist nach Nutzermeinung die direkte Synchronisierung zwischen Geräten. Wenn du Dateien nicht zwingend über einen zentralen Cloud Speicher bewegen möchtest, kannst du GoodSync auch für direkte Übertragungen einsetzen. Gerade Nutzer, die sowohl Peer to Peer Synchronisierung als auch S3 Backup benötigen, sehen diese Kombination als interessantes Merkmal.

Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn du einen Desktop Rechner und ein Notebook besitzt. Der gemeinsame Arbeitsordner kann direkt synchronisiert werden, während dein vollständiger Datenbestand zusätzlich auf einen externen Cloud Speicher gesichert wird.

Dadurch kannst du unterschiedliche Ziele innerhalb derselben Software abbilden.

Kritisch solltest du allerdings betrachten, dass eine Synchronisierung allein kein vollständiges Backup ersetzt. Das ist weniger ein Fehler von GoodSync als eine Frage der Konfiguration. Wenn du Dateien auf beiden Seiten spiegelst, können versehentliche Löschungen ebenfalls übertragen werden.

Für wichtige Daten solltest du deshalb eine separate einseitige Backup Aufgabe mit Versionsverwaltung einrichten. So besitzt du neben der aktuellen Synchronisation noch historische Sicherungsstände.

Wenn du die Nutzer Erfahrungen insgesamt zusammenfasst, gehört GoodSync besonders für technisch etwas erfahrenere Anwender zu den leistungsfähigen Lösungen für Datei Synchronisierung und Backup. Die größten Stärken liegen nach den aktuellen Bewertungen bei Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Flexibilität und der Unterstützung sehr unterschiedlicher Speicherziele.

Die kritischeren Punkte betreffen hauptsächlich Lizenzierung, Einstiegskomplexität und einzelne Erfahrungen mit Support beziehungsweise automatisiertem Betrieb. Diese Nachteile solltest du vor allem dann berücksichtigen, wenn du viele Geräte verwalten möchtest oder eine möglichst einfache Backup Lösung ohne umfangreiche Konfiguration suchst.

Wenn du GoodSync ausprobieren möchtest, solltest du deshalb während der Testphase nicht einfach nur zwei Ordner synchronisieren. Richte einen echten Backup Job ein, teste eine Zwei Wege Synchronisierung, verbinde dein geplantes NAS oder deinen Cloud Speicher und simuliere anschließend einen Datenverlust. Lösche einige Testdateien, verändere andere und überprüfe, ob du den gewünschten vorherigen Zustand zuverlässig zurückholen kannst.

Gerade bei GoodSync ist dieser Test besonders sinnvoll, weil die Software dir sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Genau diese Flexibilität wird von erfahrenen Nutzern geschätzt, kann bei einer falschen Synchronisationsregel aber auch unerwünschte Auswirkungen haben. Wenn du die Jobs sauber einrichtest und die erste Analyse sorgfältig kontrollierst, zeigen die ausgewerteten Nutzer Erfahrungen insgesamt, dass GoodSync besonders für wiederkehrende und anspruchsvollere Synchronisations und Backup Aufgaben eine zuverlässige Lösung sein kann.

Vorteile [+]

Flexible Speicherziele
Du kannst GoodSync mit lokalen Laufwerken, NAS Systemen, Netzwerkfreigaben, Cloud Speichern und externen Servern verbinden. Dadurch kannst du deine Datensicherung sehr flexibel an deine vorhandene Infrastruktur anpassen.
Backup und Synchronisierung in einer Lösung
Du kannst sowohl einseitige Sicherungen als auch Synchronisierungen zwischen mehreren Speicherorten einrichten. Das ist besonders praktisch, wenn du Daten gleichzeitig schützen und auf mehreren Geräten aktuell halten möchtest.
Hoher Automatisierungsgrad
Du kannst deine Jobs nach Zeitplan oder abhängig von bestimmten Ereignissen automatisch ausführen lassen. Dadurch musst du wiederkehrende Sicherungen und Synchronisierungen nicht ständig manuell starten.
Effiziente Datenübertragung
GoodSync erkennt Veränderungen und überträgt nur die tatsächlich notwendigen Daten. Bei geeigneten Szenarien kann auch die Übertragung veränderter Datenblöcke helfen, Zeit und Netzwerkbandbreite zu sparen.
Breite Plattformunterstützung
Du kannst GoodSync unter anderem mit Windows, macOS, Linux, verschiedenen NAS Systemen und zahlreichen Cloud Diensten einsetzen. Dadurch eignet sich die Software gut für gemischte IT Umgebungen.

Nachteile [-]

Einarbeitung bei komplexen Jobs
Du bekommst viele Einstellungsmöglichkeiten, musst dich bei anspruchsvolleren Synchronisationsregeln aber entsprechend einarbeiten. Gerade die Unterschiede zwischen Backup und Zwei Wege Synchronisierung solltest du genau verstehen.
Synchronisierung kann Fehler übertragen
Wenn du eine Zwei Wege Synchronisierung verwendest, können auch versehentliche Löschungen und unerwünschte Änderungen auf die andere Seite übertragen werden. Für wichtige Daten solltest du deshalb zusätzlich eine echte Backup Strategie verwenden.
Lizenzierung kann teuer werden
Wenn du GoodSync auf mehreren Computern oder in einer größeren Unternehmensumgebung einsetzen möchtest, können die Lizenzkosten entsprechend steigen. Du solltest deshalb vorab genau prüfen, welches Modell zu deiner Infrastruktur passt.
Kein klassisches System Image
GoodSync konzentriert sich hauptsächlich auf Dateien, Ordner und deren Synchronisierung. Wenn du einen kompletten Rechner einschließlich Betriebssystem und Anwendungen als startfähiges Systemabbild sichern möchtest, benötigst du eine zusätzliche Lösung.
Abhängigkeit vom Speicherziel
Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt stark von deinem NAS, Netzwerk oder Cloud Anbieter ab. Besonders bei mehreren Terabyte Daten können Sicherung und Wiederherstellung deutlich länger dauern, wenn dein Speicherziel oder deine Internetverbindung langsam ist.

Funktionen & Bereiche [!]

Datei Backup und Datensicherung

Der Tool Teil Datei Backup und Datensicherung gehört zu den wichtigsten Funktionen von GoodSync und richtet sich an dich, wenn du Dateien und komplette Ordner automatisiert auf einen zweiten Speicherort übertragen möchtest. Anders als bei der klassischen Zwei Wege Synchronisierung arbeitet ein Backup Job grundsätzlich in einer festgelegten Richtung. Du bestimmst eine Quelle und ein Ziel. Änderungen aus der Quelle werden auf das Sicherungsziel übertragen, während Veränderungen auf der Zielseite nicht automatisch zurück auf deine Originaldaten übertragen werden. GoodSync bezeichnet dieses Verfahren als einseitigen Backup Job.

Damit kannst du beispielsweise deinen Dokumentenordner auf deinem Computer regelmäßig auf eine externe Festplatte sichern. Genauso kannst du Daten von einem Arbeitsplatzrechner auf ein NAS, von einem Server auf einen anderen Speicher oder von einem lokalen System in einen entfernten Speicher übertragen. Entscheidend ist dabei, dass du genau festlegen kannst, welche Daten die Quelle darstellen und an welchem Ort deine Sicherung gespeichert werden soll.

Die Arbeitsweise basiert auf sogenannten Jobs. Jeder Backup Auftrag wird als eigener Job angelegt. Du vergibst einen Namen, bestimmst den Quellordner und den Zielordner und definierst anschließend die Regeln für die Sicherung. Dazu gehören neben der Sicherungsrichtung auch Filter, Automatisierungsoptionen und weitere Einstellungen für die Verarbeitung deiner Dateien.

Das Job Konzept ist besonders praktisch, wenn du unterschiedliche Daten mit unterschiedlichen Regeln sichern möchtest. Du kannst beispielsweise einen Job für deine geschäftlichen Dokumente erstellen, einen weiteren für Bilder und Videos und einen dritten für Projektarchive. Jeder dieser Jobs kann ein anderes Speicherziel und einen anderen Zeitplan besitzen.

Dadurch musst du nicht sämtliche Daten nach denselben Regeln behandeln.

Deine wichtigsten Arbeitsdateien könnten beispielsweise mehrmals täglich gesichert werden, während ein umfangreiches Fotoarchiv lediglich einmal pro Woche übertragen wird. Auf diese Weise kannst du Speicherbedarf, Netzwerkbelastung und Sicherungsintervalle wesentlich besser an die Bedeutung deiner Daten anpassen.

Ein wichtiger Bestandteil der GoodSync Datensicherung ist die Analyse der beteiligten Speicherorte. GoodSync untersucht Quelle und Ziel und ermittelt, welche Dateien neu hinzugekommen sind, verändert wurden oder nicht mehr vorhanden sind. Auf Grundlage dieser Analyse bestimmt die Software die notwendigen Dateioperationen.

Das ist deutlich effizienter als eine einfache vollständige Kopie sämtlicher Dateien bei jedem Sicherungslauf.

Wenn du beispielsweise einen Ordner mit 500 Gigabyte Daten besitzt und seit der letzten Sicherung lediglich einige Dokumente verändert hast, muss GoodSync nicht zwangsläufig den gesamten Datenbestand erneut übertragen. Stattdessen konzentriert sich die Software auf die erkannten Veränderungen.

Besonders interessant ist dabei die Datenübertragung auf Blockebene. GoodSync kann bei geeigneten Dateien lediglich die Datenblöcke übertragen, die sich seit der vorherigen Analyse verändert haben. Das kann die benötigte Sicherungszeit, den Netzwerkverkehr und den Speicherbedarf reduzieren.

Das macht sich vor allem bei großen Dateien bemerkbar.

Stell dir beispielsweise eine große Datei mit mehreren Gigabyte vor, innerhalb derer sich lediglich ein kleiner Bereich verändert hat. Ohne eine entsprechende Technik müsste möglicherweise die komplette Datei erneut übertragen werden. Mit der Blockübertragung können lediglich die veränderten Bereiche berücksichtigt werden.

Für lokale Backups ist diese Einsparung bereits praktisch. Noch interessanter wird sie bei Sicherungen über ein Netzwerk oder das Internet.

Wenn du deine Daten auf einen entfernten Server oder Cloud Speicher überträgst, besitzt du normalerweise wesentlich weniger Bandbreite als bei einer lokalen Festplatte. Jede Datenmenge, die nicht erneut übertragen werden muss, kann deshalb deine Sicherungsdauer reduzieren.

GoodSync unterstützt außerdem unterschiedliche Automatisierungsmöglichkeiten. Du kannst Backup Jobs automatisch, geplant oder in Echtzeit ausführen lassen. Dadurch musst du deine Sicherung nicht jeden Tag manuell starten.

Eine klassische Variante wäre beispielsweise ein tägliches Backup am Abend.

Du kannst einen Job so konfigurieren, dass deine wichtigen Arbeitsordner regelmäßig auf dein gewünschtes Sicherungsziel übertragen werden. Dadurch entsteht ein wiederkehrender Prozess, bei dem du nicht ständig daran denken musst, deine Daten manuell zu kopieren.

Das ist für eine zuverlässige Datensicherung entscheidend.

Manuelle Backups funktionieren häufig nur so lange zuverlässig, wie du bewusst daran denkst. Im Arbeitsalltag wird eine Sicherung einmal verschoben, anschließend vergessen und irgendwann besitzt du nur noch einen mehrere Wochen alten Datenbestand.

Mit automatisierten Jobs reduzierst du dieses organisatorische Risiko erheblich.

GoodSync kann außerdem als bedienerloser Dienst im Hintergrund arbeiten. Dadurch lassen sich geplante und automatische Backup Aufgaben durchführen, ohne dass du jedes Mal selbst eingreifen musst.

Gerade für Server und dauerhaft laufende Arbeitsplatzrechner ist diese Funktion interessant.

Du kannst deine Sicherungsprozesse einmal konfigurieren und anschließend automatisiert ausführen lassen. Trotzdem solltest du die Ergebnisse regelmäßig kontrollieren. Automatisierung bedeutet nicht, dass ein Backup niemals fehlschlagen kann.

Ein nicht erreichbares NAS, ein volles Laufwerk, eine unterbrochene Internetverbindung oder veränderte Zugangsdaten können weiterhin Probleme verursachen.

Deshalb bietet GoodSync Protokolle über ausgeführte Dateioperationen und Veränderungen. Du kannst nachvollziehen, welche Aktionen durchgeführt wurden und ob während eines Jobs Fehler aufgetreten sind.

Diese Protokollierung ist besonders wichtig, wenn du mehrere automatisierte Sicherungsjobs verwendest.

Du möchtest schließlich nicht jeden Abend vor dem Rechner sitzen und beobachten, ob alle Dateien erfolgreich kopiert werden. Stattdessen kannst du anhand der vorhandenen Informationen kontrollieren, ob deine Jobs ordnungsgemäß ausgeführt wurden.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Behandlung gelöschter Dateien.

Bei einem einseitigen Backup kannst du festlegen, ob Löschungen aus der Quelle auch auf das Backup Ziel übertragen werden sollen. GoodSync bietet dafür eine entsprechende Einstellung zur Weitergabe von Löschungen.

Diese Entscheidung solltest du bewusst treffen.

Wenn du beispielsweise eine Datei auf deinem Computer absichtlich löschst, möchtest du möglicherweise, dass sie irgendwann auch aus deiner Sicherung verschwindet.

Andererseits kann genau diese Funktion problematisch werden, wenn du eine Datei versehentlich löschst.

Würde GoodSync jede Löschung unmittelbar und endgültig auf das Sicherungsziel übertragen, könnte deine Backup Kopie ebenfalls verschwinden.

Deshalb besitzt GoodSync Funktionen zur Aufbewahrung gelöschter und ersetzter Dateien.

Standardmäßig kann die vorherige Version einer durch GoodSync ersetzten oder gelöschten Datei in einem speziellen Bereich gespeichert werden. Dadurch besitzt du eine zusätzliche Möglichkeit, versehentlich gelöschte oder überschriebene Daten wiederzufinden.

Dieser Bereich befindet sich innerhalb eines versteckten GoodSync Ordners.

Für dich ist weniger der technische Ordnername entscheidend als das dahinterstehende Prinzip. GoodSync kann eine Datei zunächst aufbewahren, anstatt sie beim nächsten Backup endgültig zu vernichten.

Das erhöht die Sicherheit deiner Datensicherung erheblich.

Stell dir beispielsweise vor, du überschreibst am Montag eine wichtige Kalkulation mit falschen Zahlen.

Am Dienstag läuft dein automatisches Backup.

GoodSync erkennt die veränderte Datei und überträgt die aktuelle Version auf das Backup Ziel.

Ohne Versionsverwaltung würde dadurch möglicherweise auch deine gute Sicherung durch die fehlerhafte Version ersetzt.

Mit der entsprechenden Aufbewahrungsfunktion kann die vorherige Datei weiterhin vorhanden bleiben.

Noch umfangreicher ist die Möglichkeit, mehrere historische Versionen zu speichern. GoodSync kann bei entsprechender Konfiguration bei jeder Änderung eine weitere Version einer Datei aufbewahren. Diese historischen Dateien erhalten Zeitinformationen, sodass mehrere Entwicklungsstände erhalten bleiben können.

Das ist besonders interessant, wenn du regelmäßig an denselben Dokumenten arbeitest.

Vielleicht besitzt du eine wichtige Excel Datei, die jeden Tag verändert wird. Nach zwei Wochen bemerkst du, dass bereits vor mehreren Tagen eine falsche Formel eingefügt wurde.

Mit einer längeren Versionshistorie kannst du möglicherweise einen Stand vor dieser Änderung wiederfinden.

Du solltest dabei allerdings den zusätzlichen Speicherbedarf berücksichtigen.

Wenn du häufig sehr große Dateien veränderst und zahlreiche historische Versionen aufbewahrst, kann dein Backup Speicher entsprechend schnell wachsen.

GoodSync bietet deshalb Aufbewahrungsregeln, mit denen ältere Versionen nach einer definierten Anzahl von Tagen entfernt werden können. Für die Aufbewahrung der letzten ersetzten Version ist standardmäßig eine Bereinigung nach 30 Tagen vorgesehen, die du entsprechend konfigurieren kannst.

Damit kannst du deine Datensicherung an deinen tatsächlichen Bedarf anpassen.

Für normale Arbeitsdateien könnten beispielsweise einige Wochen Historie ausreichend sein. Bei wichtigen Unternehmensdaten möchtest du möglicherweise deutlich länger zurückgehen können.

Entscheidend ist die Frage, wie lange ein Fehler unbemerkt bleiben kann.

Wenn du eine Datei jeden Tag öffnest, bemerkst du eine Beschädigung wahrscheinlich relativ schnell. Ein Archivdokument wird dagegen möglicherweise monatelang nicht geöffnet.

Je länger Probleme unbemerkt bleiben können, desto wichtiger kann eine längere Sicherungshistorie werden.

Ein weiterer Vorteil von GoodSync ist die Unterstützung gesperrter beziehungsweise geöffneter Dateien. Der Hersteller nennt ausdrücklich die Möglichkeit, Dateien zu sichern und zu synchronisieren, während sie gleichzeitig auf einem Gerät geöffnet sind.

Das kann im normalen Arbeitsalltag hilfreich sein.

Du musst deine Mitarbeiter nicht zwangsläufig dazu bringen, vor jedem Sicherungslauf sämtliche Dokumente zu schließen.

Trotzdem solltest du bei komplexen Anwendungen vorsichtig sein.

Eine geöffnete normale Datei ist etwas anderes als eine aktive Datenbank mit zahlreichen laufenden Transaktionen. GoodSync ist in erster Linie eine Datei Backup und Synchronisationslösung und kein Ersatz für jede anwendungsspezifische Datenbanksicherung.

Wenn du beispielsweise einen SQL Server betreibst, solltest du für die eigentliche Datenbank entsprechende Datenbank Backup Verfahren verwenden und anschließend die erzeugten Sicherungsdateien mit GoodSync auf weitere Speicherziele übertragen.

Dadurch kombinierst du die Konsistenz einer speziellen Datenbanksicherung mit den flexiblen Übertragungsmöglichkeiten von GoodSync.

Auch Filter spielen beim Datei Backup eine wichtige Rolle.

Nicht jede Datei innerhalb eines Verzeichnisses besitzt denselben Sicherungswert. Temporäre Dateien, Cache Daten oder automatisch erzeugte Inhalte musst du möglicherweise überhaupt nicht sichern.

Mit entsprechenden Job Einstellungen kannst du Regeln definieren, welche Dateien und Ordner berücksichtigt beziehungsweise ausgeschlossen werden sollen.

Das kann deine Backup Datenmenge deutlich reduzieren.

Stell dir beispielsweise ein großes Projektverzeichnis vor, das 200 Gigabyte umfasst. Davon bestehen 80 Gigabyte aus temporären Renderdaten, die jederzeit neu erzeugt werden können.

Wenn diese Dateien keinen Wiederherstellungswert besitzen, musst du sie nicht jeden Tag auf dein Backup Ziel übertragen.

Durch sinnvolle Filter sparst du Speicherplatz und Übertragungszeit.

Du solltest Ausschlüsse allerdings vorsichtig einsetzen.

Eine zu weit gefasste Regel kann wichtige Daten vom Backup ausschließen. Deshalb solltest du nach der Einrichtung kontrollieren, welche Dateien GoodSync tatsächlich übertragen möchte.

Die Analysefunktion ist dafür besonders hilfreich.

Bevor du einen neuen umfangreichen Job erstmals ausführst, kannst du überprüfen, welche Dateioperationen vorgesehen sind.

Gerade bei mehreren Hunderttausend Dateien solltest du diese Möglichkeit nutzen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Datensicherung ist die Verschlüsselung. GoodSync unterstützt AES 256 Verschlüsselung für Daten während der Übertragung und Speicherung.

Das wird besonders relevant, wenn dein Backup Ziel außerhalb deiner eigenen Infrastruktur liegt.

Wenn du vertrauliche Kundendokumente, Verträge, Personalinformationen oder andere sensible Dateien auf einen externen Speicher überträgst, möchtest du verhindern, dass Unbefugte die Sicherungsdaten einfach lesen können.

Verschlüsselung ist dafür eine wichtige Schutzebene.

Du solltest allerdings auch deine Zugangsdaten sorgfältig verwalten.

Eine verschlüsselte Sicherung hilft dir wenig, wenn das Passwort verloren geht und du anschließend selbst nicht mehr auf deine Daten zugreifen kannst.

Bewahre notwendige Zugangsinformationen deshalb unabhängig vom gesicherten Rechner auf.

Bei Unternehmen sollte außerdem festgelegt werden, welche autorisierten Personen im Ernstfall Zugriff erhalten.

GoodSync eignet sich besonders gut für eine mehrstufige Datensicherung.

Du könntest beispielsweise deinen Arbeitsordner zunächst auf ein lokales NAS sichern.

Diese Kopie verwendest du für schnelle alltägliche Wiederherstellungen.

Zusätzlich kannst du wichtige Daten auf einen externen Speicher übertragen.

Damit schützt du dich gegen größere Ereignisse, bei denen dein Computer und dein lokaler Backup Speicher gleichzeitig betroffen sind.

Diese räumliche Trennung ist ein wichtiger Bestandteil einer belastbaren Backup Strategie.

Ein NAS im selben Büro schützt dich hervorragend gegen den Ausfall deiner Computerfestplatte.

Bei Feuer, Diebstahl oder einem größeren elektrischen Schaden können Computer und NAS jedoch gleichzeitig verloren gehen.

Eine zusätzliche externe Kopie reduziert dieses Risiko.

Damit lässt sich GoodSync gut innerhalb einer 3 2 1 Backup Strategie einsetzen.

Du besitzt deine produktiven Daten und zusätzliche Sicherungskopien auf unterschiedlichen Speicherzielen. Mindestens eine dieser Kopien sollte sich außerhalb des ursprünglichen Standorts befinden.

Du solltest allerdings berücksichtigen, dass GoodSync selbst aus einer normalen Sicherung nicht automatisch ein unveränderliches Backup macht.

Wenn ein Angreifer Zugriff auf dein Backup Ziel und die entsprechenden Zugangsdaten erhält, können Sicherungsdaten möglicherweise ebenfalls gefährdet sein.

Gerade beim Schutz gegen Ransomware solltest du deshalb zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen einplanen.

Dazu gehören getrennte Zugangsdaten, eingeschränkte Berechtigungen und ein Backup Ziel, das vom normalen Benutzerkonto nicht beliebig verändert werden kann.

Eine zusätzliche physisch getrennte Kopie kann ebenfalls sinnvoll sein.

Du könntest beispielsweise regelmäßig eine externe Festplatte verwenden und diese nach erfolgreicher Sicherung vom Rechner trennen.

Solange der Datenträger nicht verbunden ist, kann normale Schadsoftware auf deinem Rechner nicht ohne Weiteres auf diese Sicherung zugreifen.

Besonders wichtig ist außerdem die Wiederherstellung.

GoodSync bewirbt das Datei Backup ausdrücklich als Möglichkeit, Daten auf unterschiedliche Ziele zu sichern und bei Bedarf wiederherzustellen. Durch die Versionshistorie können zusätzlich ältere Datenstände für Recovery Szenarien erhalten bleiben.

Du solltest diese Wiederherstellung nicht erst dann ausprobieren, wenn deine Festplatte ausgefallen ist.

Führe regelmäßig einen Test durch.

Wähle einige Dokumente aus deinem Backup und kopiere sie in einen separaten Testordner zurück.

Öffne anschließend die Dateien und kontrolliere ihren Inhalt.

Teste auch eine ältere Version einer Datei.

Dadurch überprüfst du, ob deine Versionshistorie tatsächlich so funktioniert, wie du sie konfiguriert hast.

Bei wichtigen Daten solltest du gelegentlich einen größeren Restore durchführen.

Wenn du beispielsweise 500 Gigabyte auf einem entfernten Speicher gesichert hast, solltest du wissen, wie lange eine vollständige Wiederherstellung ungefähr dauern würde.

Das ist besonders bei Cloud Backups relevant.

Deine tägliche Sicherung kann sehr schnell sein, weil nur wenige Gigabyte verändert werden. Nach einem vollständigen Festplattenausfall musst du möglicherweise jedoch den gesamten Datenbestand zurückholen.

Die benötigte Zeit kann dann erheblich länger sein.

Deshalb solltest du zwischen Sicherungsgeschwindigkeit und Wiederherstellungsgeschwindigkeit unterscheiden.

Für geschäftliche Daten sind dabei zwei Werte wichtig.

Das Recovery Point Objective beschreibt, wie viele Daten du maximal verlieren kannst.

Wenn du nur einmal täglich sicherst, kann dein letzter verwendbarer Sicherungsstand im ungünstigsten Fall fast einen Tag alt sein.

Kannst du höchstens zwei Stunden Arbeit verlieren, benötigst du entsprechend häufigere Sicherungen.

Das Recovery Time Objective beschreibt dagegen, wie lange deine Daten maximal nicht verfügbar sein dürfen.

Wenn du einen Datenbestand innerhalb von zwei Stunden wiederherstellen musst, sollte dein Backup Ziel ausreichend schnell erreichbar sein.

Genau deshalb ist die Kombination aus lokalem und externem Backup häufig besonders sinnvoll.

Das lokale Backup sorgt für Geschwindigkeit.

Die externe Kopie sorgt für räumliche Sicherheit.

GoodSync kann die dafür notwendigen Dateiübertragungen automatisieren.

Wichtig ist außerdem die klare Abgrenzung zu einem vollständigen System Backup.

Der Bereich Datei Backup und Datensicherung von GoodSync konzentriert sich auf deine Dateien und Ordner. Wenn du einen kompletten Rechner einschließlich Windows, installierten Anwendungen, Systempartitionen und Startinformationen als vollständiges Systemabbild sichern möchtest, ist ein klassisches Image Backup die passendere Technologie.

Für viele Anwender ist eine Kombination sinnvoll.

Ein System Image schützt den kompletten Rechner gegen einen schweren Hardwareausfall.

GoodSync schützt deine wichtigen Arbeitsdateien wesentlich häufiger.

Du könntest beispielsweise einmal pro Woche ein vollständiges Systemabbild erstellen und deine aktuellen Dokumente mit GoodSync mehrmals täglich sichern.

Dadurch musst du nicht ständig ein riesiges System Image erzeugen, nur weil sich einige Dokumente verändert haben.

Der Tool Teil Datei Backup und Datensicherung von GoodSync spielt seine größten Stärken deshalb bei regelmäßig veränderten Dateien aus. Du kannst deine Daten gezielt auswählen, unterschiedliche Backup Jobs erstellen, Sicherungen automatisieren, veränderte Daten effizient übertragen und gelöschte beziehungsweise überschriebene Dateien über eine Versionshistorie zusätzlich absichern. Funktionen wie Blockübertragung, Hintergrundbetrieb, Verschlüsselung und detaillierte Job Einstellungen geben dir dabei deutlich mehr Möglichkeiten als eine einfache manuelle Kopie auf eine externe Festplatte.

Wenn du GoodSync für eine professionelle Datensicherung einsetzen möchtest, solltest du deshalb nicht nur einen einzelnen Backup Job erstellen. Sinnvoller ist eine abgestufte Strategie aus regelmäßigen automatischen Sicherungen, mehreren historischen Versionen, einem schnellen lokalen Speicher und mindestens einer zusätzlichen externen Kopie. Ergänzt du diese Struktur durch kontrollierte Zugriffsrechte und regelmäßige Wiederherstellungstests, kannst du GoodSync sehr flexibel für die laufende Sicherung wichtiger Dateien und Ordner einsetzen.

Dateisynchronisierung und Datenabgleich

Der Tool Teil Dateisynchronisierung und Datenabgleich gehört zu den zentralen Funktionen von GoodSync und unterscheidet die Software deutlich von einer reinen Backup Lösung. Während du bei einem klassischen Backup deine Dateien normalerweise in einer festgelegten Richtung von einer Quelle auf ein Sicherungsziel überträgst, geht es bei der Synchronisierung darum, zwei Speicherorte auf einem möglichst einheitlichen Datenstand zu halten. Veränderungen können dabei abhängig von deiner Konfiguration in beide Richtungen berücksichtigt werden. Genau das macht GoodSync interessant, wenn du regelmäßig mit denselben Dateien auf unterschiedlichen Computern, Servern, NAS Systemen oder Cloud Speichern arbeitest.

Ein typisches Beispiel ist die Arbeit mit einem Desktop Rechner und einem Notebook. Auf beiden Geräten möchtest du denselben Projektordner verwenden. Im Büro bearbeitest du mehrere Dateien auf deinem Desktop Rechner. Später arbeitest du unterwegs mit deinem Notebook weiter und erstellst dort zusätzliche Dokumente. Mit einer Zwei Wege Synchronisierung kann GoodSync die Veränderungen auf beiden Seiten erkennen und entsprechend zwischen den Speicherorten abgleichen.

Du musst dadurch nicht jedes Mal selbst überlegen, welche Dateien auf welchem Gerät aktueller sind. GoodSync analysiert die beteiligten Verzeichnisse und ermittelt, welche Veränderungen seit dem vorherigen Datenabgleich entstanden sind. Anschließend berechnet die Software die notwendigen Aktionen für die Synchronisierung.

Genau diese Analyse ist ein wesentlicher Bestandteil des GoodSync Konzepts. Bevor Dateien übertragen werden, untersucht die Software beide Seiten des Synchronisierungsjobs. Dabei werden neue, veränderte und gelöschte Dateien erkannt.

Das ist wichtig, weil Synchronisierung wesentlich komplexer ist als eine einfache Kopierfunktion.

Wenn du einen Ordner von A nach B kopierst, ist die Richtung eindeutig.

Bei einer Zwei Wege Synchronisierung können dagegen Veränderungen auf beiden Seiten vorhanden sein.

Vielleicht wurde eine Datei auf deinem Desktop verändert.

Eine zweite Datei wurde auf deinem Notebook erstellt.

Eine dritte Datei wurde auf einem der Geräte gelöscht.

GoodSync muss für jede dieser Situationen bestimmen, welche Aktion durchgeführt werden soll.

Dabei verwendet die Software Informationen über frühere Synchronisierungszustände. Dadurch kann GoodSync unterscheiden, ob eine Datei neu hinzugekommen, verändert oder gelöscht wurde.

Diese Änderungsverfolgung ist besonders wichtig für Löschungen.

Stell dir vor, du besitzt auf beiden Geräten dieselbe Datei. Anschließend löschst du sie bewusst auf deinem Notebook.

Eine einfache Vergleichssoftware könnte lediglich feststellen, dass die Datei auf dem Desktop vorhanden ist und auf dem Notebook fehlt.

Sie könnte daraus schließen, dass die Datei wieder auf das Notebook kopiert werden muss.

Eine echte Synchronisierung muss dagegen erkennen können, dass die Datei zuvor auf beiden Seiten vorhanden war und anschließend auf einer Seite gelöscht wurde.

GoodSync kann solche Veränderungen innerhalb seiner Synchronisationslogik berücksichtigen.

Dadurch können auch Löschungen zwischen den beteiligten Speicherorten übertragen werden.

Genau hier liegt allerdings einer der wichtigsten Unterschiede zwischen Synchronisierung und Backup.

Wenn du eine Datei versehentlich löschst und anschließend synchronisierst, kann diese Löschung auch auf die andere Seite übertragen werden.

Deshalb solltest du eine Zwei Wege Synchronisierung niemals automatisch mit einer vollständigen Datensicherung gleichsetzen.

Synchronisierung sorgt hauptsächlich dafür, dass unterschiedliche Speicherorte denselben beziehungsweise einen vergleichbaren aktuellen Datenbestand besitzen.

Backup sorgt dagegen dafür, dass du einen früheren Datenstand wiederherstellen kannst.

Für wichtige Daten solltest du deshalb beide Verfahren kombinieren.

Du kannst beispielsweise einen Projektordner zwischen deinem Desktop Rechner und deinem Notebook synchronisieren und zusätzlich einen separaten Backup Job einrichten, der deine Daten regelmäßig auf ein NAS oder einen externen Speicher sichert.

Dadurch bekommst du den Komfort der Synchronisierung und gleichzeitig zusätzliche Sicherheit durch ein echtes Backup.

Besonders wichtig ist bei GoodSync die sogenannte Zwei Wege Synchronisierung.

Dabei können Veränderungen von beiden Seiten berücksichtigt werden.

Das eignet sich besonders für Arbeitsordner, die du aktiv an mehreren Orten verwendest.

Du kannst beispielsweise Dateien auf deinem Bürorechner verändern und anschließend auf deinem Notebook weiterarbeiten.

Beim nächsten Datenabgleich werden die jeweiligen Änderungen miteinander verglichen.

Neue Dateien können auf die jeweils andere Seite übertragen werden.

Veränderte Dateien werden aktualisiert.

Auch Löschungen können entsprechend berücksichtigt werden.

Diese Arbeitsweise funktioniert nicht nur zwischen zwei lokalen Computern.

GoodSync unterstützt zahlreiche unterschiedliche Speicherarten.

Du kannst beispielsweise einen lokalen Ordner mit einem NAS synchronisieren.

Ebenso kannst du Daten zwischen einem Computer und einem entfernten Server abgleichen.

Auch verschiedene Cloud Speicher können in Synchronisierungsjobs einbezogen werden.

Dadurch kannst du GoodSync als Verbindungsschicht zwischen unterschiedlichen Speicherplattformen verwenden.

Das ist besonders interessant, wenn deine Daten über mehrere Systeme verteilt sind.

Vielleicht besitzt dein Unternehmen einen lokalen Windows Server, ein NAS und zusätzlich einen Cloud Speicher.

Mit unterschiedlichen GoodSync Jobs kannst du bestimmte Verzeichnisse zwischen diesen Speicherorten synchronisieren.

Dabei solltest du allerdings genau überlegen, welche Daten tatsächlich in beide Richtungen synchronisiert werden müssen.

Nicht jede Aufgabe benötigt eine Zwei Wege Synchronisierung.

Manchmal möchtest du Daten ausschließlich von einem System auf ein anderes übertragen.

Dafür kannst du eine einseitige Synchronisierung beziehungsweise einen Backup Job verwenden.

Die Richtung ist dann eindeutig festgelegt.

Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn ein zentraler Server die maßgebliche Datenquelle darstellt und bestimmte Daten lediglich auf andere Systeme verteilt werden sollen.

Damit vermeidest du, dass unerwünschte Veränderungen von einem Zielsystem zurück auf deine zentrale Quelle übertragen werden.

Gerade in Unternehmensumgebungen solltest du deshalb zwischen unterschiedlichen Datenarten unterscheiden.

Gemeinsam bearbeitete Projektdateien können für eine Zwei Wege Synchronisierung geeignet sein.

Ein zentral gepflegtes Archiv sollte dagegen möglicherweise nur in eine Richtung repliziert werden.

GoodSync gibt dir die Flexibilität, solche Szenarien über unterschiedliche Jobs abzubilden.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Konflikterkennung.

Konflikte entstehen beispielsweise, wenn dieselbe Datei seit der letzten Synchronisierung auf beiden Seiten verändert wurde.

Stell dir vor, du besitzt eine Kalkulation auf deinem Desktop Rechner und deinem Notebook.

Am Montag bearbeitest du die Datei auf dem Desktop.

Am Dienstag öffnest du auf dem Notebook eine ältere Version derselben Datei und veränderst sie ebenfalls.

Beim nächsten Datenabgleich existieren zwei unterschiedliche neue Versionen.

GoodSync kann in einer solchen Situation nicht einfach davon ausgehen, dass eine Datei automatisch die richtige ist.

Genau dafür gibt es eine Konfliktbehandlung.

Die Software erkennt entsprechende Situationen und kann sie abhängig von deinen Einstellungen behandeln.

Für dich ist wichtig, dass du Konflikte nicht einfach ignorierst.

Besonders bei wichtigen Geschäftsdokumenten solltest du überprüfen, welche Version tatsächlich benötigt wird.

Wenn möglich, solltest du beide Varianten zunächst erhalten und anschließend entscheiden, welche Inhalte zusammengeführt werden müssen.

Eine Synchronisationssoftware kann feststellen, dass zwei Dateien verändert wurden. Sie kann aber nicht zwangsläufig verstehen, welche geschäftlichen Inhalte aus beiden Versionen wichtig sind.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Wenn zwei Mitarbeiter gleichzeitig unterschiedliche Abschnitte eines Vertrags verändern, kann GoodSync zwar den technischen Konflikt erkennen, aber nicht automatisch beurteilen, welche Formulierungen korrekt sind.

Für intensive Zusammenarbeit an denselben Dokumenten kann deshalb ein Dokumentenmanagementsystem beziehungsweise eine Plattform mit gemeinsamer Bearbeitung besser geeignet sein.

GoodSync spielt seine Stärke vor allem dann aus, wenn Dateien zwischen verschiedenen Speicherorten zuverlässig abgeglichen werden sollen.

Eine weitere wichtige Funktion ist die Vorschau der geplanten Synchronisierung.

Nach der Analyse kannst du sehen, welche Aktionen GoodSync durchführen möchte.

Das solltest du besonders bei neuen oder veränderten Jobs nutzen.

Wenn du beispielsweise erstmals einen Ordner mit mehreren Hunderttausend Dateien synchronisierst, möchtest du nicht sofort eine automatische Verarbeitung starten.

Du kannst zunächst analysieren lassen, welche Dateien übertragen beziehungsweise verändert werden sollen.

Dadurch erkennst du mögliche Fehlkonfigurationen frühzeitig.

Vielleicht hast du versehentlich den falschen Ordner ausgewählt.

Vielleicht zeigt eine Synchronisationsrichtung in die falsche Richtung.

Oder eine Filterregel schließt wichtige Dateien aus.

Die Analyse gibt dir die Möglichkeit, solche Probleme zu erkennen, bevor die eigentliche Synchronisierung durchgeführt wird.

Gerade bei Löschungen solltest du besonders aufmerksam sein.

Wenn GoodSync plötzlich Tausende Dateien löschen möchte, obwohl du das nicht erwartet hast, solltest du den Job nicht einfach starten.

Prüfe zunächst, warum diese Aktionen vorgeschlagen werden.

Vielleicht wurde ein Datenträger nicht korrekt eingebunden oder ein Netzwerkordner ist nicht vollständig erreichbar.

Bei automatisierten Synchronisierungen solltest du deshalb besonders sorgfältig testen.

Beginne mit einem kleinen Testordner.

Erstelle einige Dateien auf beiden Seiten.

Verändere unterschiedliche Dokumente.

Lösche bewusst eine Datei.

Anschließend kannst du beobachten, wie GoodSync die jeweiligen Veränderungen behandelt.

Wenn du die Logik verstanden hast, kannst du den Job auf deine produktiven Daten anwenden.

Ein weiterer Vorteil von GoodSync liegt in der Automatisierung.

Du musst den Datenabgleich nicht zwangsläufig jedes Mal manuell starten.

Synchronisierungsjobs können abhängig von deiner Konfiguration automatisch ausgeführt werden.

Dadurch kannst du beispielsweise bestimmte Projektordner regelmäßig zwischen verschiedenen Speicherorten abgleichen.

Das ist besonders praktisch, wenn sich deine Daten häufig verändern.

Eine tägliche manuelle Synchronisierung kann schnell lästig werden.

Mit automatisierten Jobs läuft der Prozess im Hintergrund.

GoodSync bietet außerdem Möglichkeiten für eine Synchronisierung, die auf Veränderungen reagiert.

Dadurch können neue oder veränderte Dateien vergleichsweise zeitnah auf die andere Seite übertragen werden.

Das ist beispielsweise interessant, wenn du einen Arbeitsordner möglichst aktuell auf einem zweiten System halten möchtest.

Du solltest allerdings berücksichtigen, dass eine sehr schnelle Synchronisierung auch unerwünschte Veränderungen schnell verbreiten kann.

Wenn du versehentlich hundert Dateien löschst und diese Änderung unmittelbar synchronisiert wird, sind die Dateien möglicherweise kurze Zeit später auch auf der anderen Seite nicht mehr im normalen Verzeichnis vorhanden.

Genau deshalb bleibt ein separates Backup mit Versionshistorie wichtig.

Auch bei Ransomware solltest du diesen Unterschied berücksichtigen.

Wenn Schadsoftware deine Dateien verschlüsselt, sieht eine Synchronisationssoftware zunächst nur veränderte Dateien.

Diese Veränderungen können anschließend auf den zweiten Speicherort übertragen werden.

Damit kann eine reine Synchronisierung im schlimmsten Fall dazu führen, dass auch deine zweite Kopie verschlüsselte Dateien enthält.

Eine Synchronisierung ist deshalb kein ausreichender Ransomware Schutz.

Du benötigst zusätzlich historische Sicherungsstände oder ein anderweitig geschütztes Backup Ziel.

GoodSync bietet Möglichkeiten, ersetzte und gelöschte Dateien in einer Versionshistorie aufzubewahren.

Dadurch kannst du bestimmte frühere Datenstände erhalten.

Für besonders wichtige Daten solltest du trotzdem eine zusätzliche Sicherung einplanen, die möglichst gut vom produktiven System getrennt ist.

Auch Filter sind für die Dateisynchronisierung sehr wichtig.

Du möchtest möglicherweise nicht sämtliche Dateien eines Verzeichnisses zwischen deinen Systemen übertragen.

Temporäre Dateien, Cache Verzeichnisse oder automatisch erzeugte Daten können ausgeschlossen werden.

Das reduziert die Datenmenge und beschleunigt den Abgleich.

Stell dir beispielsweise einen großen Projektordner mit Videos vor.

Neben den eigentlichen Videodateien befinden sich dort mehrere temporäre Renderverzeichnisse.

Diese Daten können mehrere Hundert Gigabyte groß sein und jederzeit neu erstellt werden.

Wenn du sie nicht auf deinem zweiten System benötigst, kannst du entsprechende Ordner von der Synchronisierung ausschließen.

Dadurch sparst du Speicherplatz und Netzwerkbandbreite.

Bei Filtern solltest du allerdings vorsichtig sein.

Eine zu allgemein formulierte Regel kann versehentlich wichtige Dateien ausschließen.

Kontrolliere deshalb nach der Einrichtung, welche Dateien tatsächlich berücksichtigt werden.

Auch unterschiedliche Dateisysteme können beim Datenabgleich eine Rolle spielen.

GoodSync kann zwischen verschiedenen Plattformen eingesetzt werden.

Du kannst beispielsweise Daten zwischen Windows, macOS und Linux Systemen synchronisieren.

Diese Betriebssysteme behandeln bestimmte Dateinamen, Sonderzeichen und Dateiattribute teilweise unterschiedlich.

Wenn du plattformübergreifend synchronisierst, solltest du deshalb besonders bei komplexen Verzeichnisstrukturen einen Test durchführen.

Das Gleiche gilt für Berechtigungen und Dateiattribute.

Nicht jedes Speicherziel unterstützt sämtliche Metadaten eines anderen Systems identisch.

Wenn du lediglich normale Dokumente synchronisierst, spielt das häufig keine große Rolle.

Wenn du dagegen eine komplette Serverstruktur mit speziellen Berechtigungen übertragen möchtest, solltest du genau prüfen, welche Eigenschaften auf dem Ziel erhalten bleiben.

Besonders flexibel wird GoodSync durch die Unterstützung von NAS Systemen und entfernten Speicherorten.

Du kannst beispielsweise deinen Arbeitsordner auf einem Computer mit einem NAS synchronisieren.

Dadurch befindet sich auf dem NAS eine aktuelle Kopie deiner Daten.

Wenn mehrere Rechner auf unterschiedliche Verzeichnisse zugreifen, kannst du weitere Jobs definieren.

Auch zwischen unterschiedlichen Standorten kann GoodSync eingesetzt werden.

Du könntest beispielsweise Daten eines Büros mit einem zweiten Standort synchronisieren.

Dabei wird die verfügbare Internetbandbreite zu einem wichtigen Faktor.

Bei mehreren Terabyte Daten kann die erste Synchronisierung entsprechend lange dauern.

Spätere Abgleiche sind normalerweise wesentlich kleiner, weil hauptsächlich Veränderungen übertragen werden müssen.

GoodSync kann außerdem veränderte Datenblöcke innerhalb geeigneter Dateien berücksichtigen.

Das ist bei großen Dateien besonders interessant.

Wenn sich beispielsweise innerhalb einer sehr großen Datei nur ein kleiner Bereich verändert, muss nicht zwangsläufig die gesamte Datei erneut übertragen werden.

Das kann insbesondere über langsame Netzwerkverbindungen erheblich Zeit sparen.

Für den Datenabgleich zwischen entfernten Standorten ist diese Effizienz besonders wertvoll.

Wenn du beispielsweise täglich große Projektdateien bearbeitest, möchtest du nicht jedes Mal mehrere Gigabyte vollständig über das Internet übertragen.

Je weniger Daten tatsächlich bewegt werden müssen, desto schneller kann deine Synchronisierung abgeschlossen werden.

GoodSync Connect erweitert diese Möglichkeiten zusätzlich.

Damit kannst du unterschiedliche Geräte direkt miteinander verbinden und Daten zwischen ihnen übertragen.

Das kann beispielsweise interessant sein, wenn du einen Computer im Büro und einen weiteren Rechner zu Hause miteinander synchronisieren möchtest.

Du benötigst dann nicht zwangsläufig einen klassischen Cloud Speicher als Zwischenstation.

Stattdessen können deine registrierten Systeme direkt miteinander kommunizieren.

Das gibt dir mehr Flexibilität bei der Gestaltung deiner Datenstruktur.

Du kannst beispielsweise dein Notebook direkt mit deinem Desktop synchronisieren und gleichzeitig einen separaten Backup Job verwenden, der wichtige Daten zusätzlich auf ein NAS oder einen Cloud Speicher überträgt.

Damit trennst du den praktischen Datenabgleich von deiner eigentlichen Datensicherung.

Auch externe Datenträger können Bestandteil deiner Synchronisierung sein.

Du kannst beispielsweise einen Ordner auf deinem Rechner regelmäßig mit einer externen Festplatte abgleichen.

GoodSync kann Datenträger anhand ihrer Eigenschaften beziehungsweise Bezeichnungen erkennen, wodurch wechselnde Laufwerksbuchstaben weniger problematisch werden können.

Das ist praktisch, wenn du regelmäßig unterschiedliche externe Festplatten verwendest.

Du könntest beispielsweise eine Festplatte im Büro verwenden und eine zweite an einem anderen Ort aufbewahren.

Die Datenträger werden regelmäßig ausgetauscht und mit aktuellen Daten versorgt.

Damit kannst du zusätzlich eine physisch getrennte Kopie aufbauen.

Für reine Synchronisierung ist ein dauerhaft verbundenes Laufwerk komfortabler.

Für eine Backup Strategie kann eine zeitweise getrennte Festplatte dagegen sicherer sein.

Die Protokollierung ist ebenfalls wichtig.

GoodSync dokumentiert ausgeführte Aktionen, sodass du nachvollziehen kannst, welche Dateien übertragen oder verändert wurden.

Bei automatisierten Jobs solltest du diese Informationen regelmäßig kontrollieren.

Wenn ein Synchronisationsauftrag fehlschlägt, möchtest du das möglichst schnell erkennen.

Vielleicht ist dein NAS nicht erreichbar.

Vielleicht wurde ein Passwort geändert.

Vielleicht ist ein entfernter Server ausgefallen.

Ohne Überwachung kann dein Datenbestand auf unterschiedlichen Systemen zunehmend auseinanderlaufen.

Gerade wenn du GoodSync für geschäftliche Prozesse verwendest, solltest du deshalb nicht davon ausgehen, dass ein einmal eingerichteter Job dauerhaft ohne Kontrolle funktioniert.

Teste regelmäßig, ob die Synchronisierung tatsächlich erfolgreich durchgeführt wird.

Noch wichtiger ist ein praktischer Test deiner Konflikt und Versionsregeln.

Erstelle zwei Kopien derselben Testdatei.

Verändere beide unabhängig voneinander.

Führe anschließend die Synchronisierung durch und kontrolliere, wie GoodSync den Konflikt behandelt.

Lösche außerdem Dateien auf unterschiedlichen Seiten und beobachte die vorgeschlagenen Aktionen.

Dadurch verstehst du genau, wie deine Konfiguration reagiert.

Diese Tests sind besonders wichtig, bevor du automatische Jobs für produktive Daten aktivierst.

Der Tool Teil Dateisynchronisierung und Datenabgleich von GoodSync eignet sich damit besonders für dich, wenn du dieselben Dateien auf unterschiedlichen Geräten oder Speicherplattformen verwenden möchtest. Du kannst lokale Computer, Server, NAS Systeme, externe Datenträger und entfernte Speicher miteinander verbinden und unterschiedliche Synchronisationsregeln definieren.

Die eigentliche Stärke liegt in der Kombination aus Zwei Wege Synchronisierung, Änderungsverfolgung, Konflikterkennung, Filtermöglichkeiten, automatischen Jobs und effizienter Datenübertragung. Dadurch kannst du sowohl einfache Szenarien mit zwei Computern als auch deutlich komplexere Strukturen mit mehreren Speicherorten abbilden.

Entscheidend ist allerdings, dass du Synchronisierung und Datensicherung nicht miteinander verwechselst. Eine perfekt synchronisierte zweite Kopie kann dieselben Fehler, Löschungen oder verschlüsselten Dateien enthalten wie dein ursprünglicher Datenbestand. Wenn deine Dateien wirklich geschützt sein sollen, solltest du den GoodSync Datenabgleich deshalb mit einem separaten Backup, einer ausreichenden Versionshistorie und mindestens einer zusätzlichen unabhängigen Sicherung kombinieren. So nutzt du die Synchronisierung für aktuelle Daten auf mehreren Systemen, ohne auf die Sicherheit historischer Wiederherstellungspunkte verzichten zu müssen.

Automatisierung und Synchronisierungsjobs

Der Tool Teil Automatisierung und Synchronisierungsjobs gehört zu den wichtigsten Bereichen von GoodSync, wenn du wiederkehrende Datensicherungen und Synchronisierungen nicht jedes Mal manuell starten möchtest. Die grundlegende Idee ist einfach: Du definierst einmal, welche Daten zwischen welchen Speicherorten übertragen werden sollen, legst die gewünschten Regeln fest und überlässt anschließend GoodSync einen großen Teil der wiederkehrenden Arbeit. Gerade wenn du täglich mit denselben Projektordnern arbeitest, mehrere Computer miteinander synchronisieren möchtest oder regelmäßige Sicherungen auf ein NAS beziehungsweise einen Cloud Speicher benötigst, kann dir die Automatisierung erheblichen manuellen Aufwand ersparen.

Im Mittelpunkt stehen bei GoodSync die sogenannten Jobs. Ein Job beschreibt eine konkrete Backup oder Synchronisierungsaufgabe. Du legst dabei zwei Speicherorte fest und bestimmst anschließend, wie GoodSync mit den Daten umgehen soll. Das können beispielsweise zwei lokale Verzeichnisse, ein Computer und ein NAS, zwei Server oder ein lokaler Ordner und ein Cloud Speicher sein.

Dadurch kannst du deine unterschiedlichen Aufgaben voneinander trennen. Du könntest beispielsweise einen Job für deine geschäftlichen Dokumente erstellen, einen zweiten für deine Bilder, einen dritten für einen gemeinsamen Projektordner und einen weiteren für ein externes Backup besonders wichtiger Dateien.

Jeder dieser Jobs kann eigene Einstellungen besitzen. Genau darin liegt eine der großen Stärken von GoodSync.

Du musst nicht sämtliche Daten nach denselben Regeln behandeln.

Deine wichtigsten Arbeitsdateien kannst du beispielsweise mehrmals täglich sichern. Ein großes Medienarchiv wird dagegen vielleicht nur einmal pro Woche übertragen. Ein gemeinsamer Projektordner wird zwischen Notebook und Desktop synchronisiert, während vertrauliche Dokumente ausschließlich in eine Richtung auf ein Backup Ziel kopiert werden.

Damit kannst du für unterschiedliche Datenarten jeweils eine passende Strategie entwickeln.

Bei der Einrichtung eines Jobs entscheidest du zunächst, ob du eine Synchronisierung oder ein Backup durchführen möchtest. Diese Entscheidung ist für die spätere Automatisierung besonders wichtig.

Bei einer Zwei Wege Synchronisierung können Veränderungen auf beiden Seiten berücksichtigt werden. Das eignet sich beispielsweise für Arbeitsverzeichnisse, die du auf mehreren Geräten verwendest.

Bei einem Backup ist die Richtung dagegen eindeutig. Änderungen werden von der Quelle auf das Sicherungsziel übertragen.

Gerade bei automatisierten Jobs solltest du diesen Unterschied sehr genau verstehen. Eine falsch konfigurierte Zwei Wege Synchronisierung kann Veränderungen oder Löschungen zurück auf deine ursprünglichen Daten übertragen.

Deshalb solltest du neue Jobs zunächst manuell testen.

GoodSync besitzt dafür eine Analysefunktion. Die Software untersucht beide beteiligten Speicherorte und zeigt dir anschließend, welche Aktionen bei einer Synchronisierung durchgeführt würden.

Diese Vorschau ist für die Automatisierung besonders wichtig.

Bevor du einen Job unbeaufsichtigt laufen lässt, solltest du kontrollieren, ob GoodSync tatsächlich die erwarteten Dateien kopiert, aktualisiert oder löscht.

Stell dir beispielsweise vor, du möchtest einen Projektordner auf ein NAS sichern. Durch eine falsche Auswahl hast du Quelle und Ziel vertauscht.

Wenn du den Job sofort vollständig automatisierst, kann das unerwünschte Folgen haben.

Mit einer vorherigen Analyse erkennst du solche Fehler deutlich früher.

Du solltest deshalb zunächst mit Testdaten arbeiten.

Erstelle einen kleinen Ordner mit einigen Dateien und Unterverzeichnissen. Ändere einzelne Dokumente, füge neue Dateien hinzu und lösche einige Testdaten.

Anschließend kannst du beobachten, welche Aktionen GoodSync vorschlägt.

Erst wenn die Synchronisationslogik deinen Erwartungen entspricht, solltest du den Job für produktive Daten automatisieren.

GoodSync bietet verschiedene Möglichkeiten, einen Job automatisch auszulösen.

Eine klassische Variante ist die zeitgesteuerte Ausführung.

Du kannst beispielsweise festlegen, dass deine Datensicherung jeden Abend durchgeführt wird. Dadurch werden deine Arbeitsdateien regelmäßig auf das gewünschte Backup Ziel übertragen.

Für Server kann eine nächtliche Sicherung besonders praktisch sein, weil die Systeme normalerweise dauerhaft eingeschaltet sind.

Bei Arbeitsplatzrechnern solltest du dagegen berücksichtigen, ob das Gerät zum geplanten Zeitpunkt tatsächlich läuft.

Wenn du deinen Computer jeden Abend um 18 Uhr ausschaltest, ist ein automatischer Backup Job um 23 Uhr wenig sinnvoll.

Deshalb sollte dein Zeitplan immer zu deinem tatsächlichen Nutzungsverhalten passen.

Neben festen Zeitplänen kann GoodSync auf unterschiedliche Ereignisse reagieren.

Dadurch musst du nicht zwangsläufig eine bestimmte Uhrzeit definieren.

Ein Job kann beispielsweise ausgeführt werden, wenn GoodSync Veränderungen innerhalb der beteiligten Verzeichnisse erkennt.

Damit kannst du eine deutlich dynamischere Synchronisierung aufbauen.

Das ist besonders interessant, wenn du Dateien auf mehreren Geräten möglichst aktuell halten möchtest.

Stell dir beispielsweise einen Projektordner vor, den du auf deinem Desktop Rechner und einem weiteren System verwendest.

Sobald du Dateien veränderst, kann GoodSync diese Änderungen erkennen und den entsprechenden Synchronisierungsprozess ausführen.

Dadurch verkürzt sich die Zeit zwischen einer Änderung und ihrer Übertragung auf das andere System.

Du solltest allerdings berücksichtigen, dass eine sehr schnelle Synchronisierung nicht automatisch für jedes Szenario sinnvoll ist.

Wenn du versehentlich mehrere Dateien löschst, kann eine automatisch gestartete Zwei Wege Synchronisierung diese Löschung möglicherweise ebenfalls sehr schnell weitergeben.

Das Gleiche gilt für beschädigte Dateien.

Deshalb solltest du automatische Synchronisierung immer mit einer geeigneten Versionsverwaltung beziehungsweise zusätzlichen Backups kombinieren.

Automatisierung erhöht den Komfort, aber sie kann auch Fehler automatisieren.

Das ist eine wichtige Grundregel.

Je weniger du einen Job manuell kontrollierst, desto wichtiger werden saubere Regeln und zusätzliche Schutzmechanismen.

GoodSync kann Jobs auch in bestimmten Intervallen ausführen.

Das kann eine sinnvolle Alternative zu einer nahezu unmittelbaren Synchronisierung sein.

Statt jede Veränderung sofort zu übertragen, kannst du beispielsweise in regelmäßigen Abständen synchronisieren.

Dadurch bündelst du mehrere Veränderungen innerhalb eines einzigen Vorgangs.

Das kann insbesondere bei großen Verzeichnisstrukturen und Netzwerkverbindungen sinnvoll sein.

Wenn eine Datei während der Bearbeitung innerhalb weniger Minuten mehrfach verändert wird, muss nicht zwangsläufig jede Zwischenversion sofort übertragen werden.

Ein regelmäßiger Job kann effizienter sein.

Wie häufig du synchronisieren solltest, hängt von der Bedeutung deiner Daten ab.

Bei einem privaten Fotoarchiv reicht möglicherweise eine tägliche Sicherung.

Bei einem geschäftskritischen Projektordner kann eine wesentlich häufigere Synchronisierung sinnvoll sein.

Hier kannst du dein Recovery Point Objective berücksichtigen.

Damit bestimmst du, wie viele Daten beziehungsweise Arbeitsfortschritte du im schlimmsten Fall verlieren kannst.

Wenn du maximal eine Stunde Arbeit verlieren möchtest, sollte deine Sicherung entsprechend häufig ausgeführt werden.

Wenn ein Datenbestand nur einmal pro Woche verändert wird, benötigst du dagegen keine Synchronisierung alle fünf Minuten.

Durch unterschiedliche Jobs kannst du diese Anforderungen voneinander trennen.

GoodSync bietet außerdem Automatisierungsmöglichkeiten rund um das Verbinden von Speicherzielen.

Das ist beispielsweise interessant bei externen Festplatten.

Du kannst einen Job so konfigurieren, dass eine Sicherung startet, wenn ein bestimmtes Laufwerk verfügbar wird.

Damit kannst du eine sehr praktische Backup Routine entwickeln.

Du schließt deine externe Festplatte an und GoodSync erkennt, dass das entsprechende Ziel verfügbar ist.

Anschließend kann der dafür vorgesehene Job ausgeführt werden.

Das reduziert den manuellen Aufwand erheblich.

Gerade bei rotierenden Backup Datenträgern ist das interessant.

Du könntest beispielsweise mehrere externe Festplatten verwenden und diese regelmäßig austauschen.

Eine befindet sich am Rechner, eine andere wird an einem getrennten Ort aufbewahrt.

Dadurch besitzt du zusätzlich eine physisch getrennte Sicherung.

Nach erfolgreichem Backup kannst du den Datenträger wieder entfernen.

Das verbessert auch deinen Schutz gegen Ransomware.

Eine Festplatte, die nicht mit deinem Rechner verbunden ist, kann von normaler Schadsoftware nicht ohne Weiteres verändert werden.

Auch für Netzwerke und entfernte Speicher sind automatische Jobs interessant.

GoodSync kann beispielsweise auf NAS Systeme, Netzwerkfreigaben, entfernte Server und Cloud Speicher zugreifen.

Dadurch kannst du deine Daten automatisiert über unterschiedliche Speicherorte verteilen.

Ein mögliches Szenario wäre eine mehrstufige Sicherung.

Zunächst läuft tagsüber eine regelmäßige Synchronisierung deiner Arbeitsdateien auf ein lokales NAS.

Nachts werden besonders wichtige Daten zusätzlich auf einen externen Speicher übertragen.

Damit kombinierst du unterschiedliche Vorteile.

Das lokale NAS ermöglicht dir schnelle Wiederherstellungen.

Wenn du versehentlich eine Datei löschst, musst du nicht mehrere Gigabyte aus der Cloud herunterladen.

Bei einem größeren Standortschaden besitzt du zusätzlich deine externe Kopie.

Solche mehrstufigen Strategien kannst du mit mehreren GoodSync Jobs aufbauen.

Dabei sollte jeder Job eine klar definierte Aufgabe besitzen.

Ein Job übernimmt beispielsweise den lokalen Datenabgleich.

Ein anderer übernimmt das externe Backup.

Ein weiterer synchronisiert bestimmte Projektdateien zwischen zwei Arbeitsgeräten.

Diese Trennung macht deine Konfiguration übersichtlicher.

Du solltest vermeiden, einen einzigen extrem komplexen Job für sämtliche Datenbewegungen zu verwenden.

Mehrere logisch getrennte Aufgaben lassen sich leichter testen, überwachen und bei Problemen korrigieren.

Auch Filter können innerhalb automatisierter Jobs eine wichtige Rolle spielen.

Du kannst bestimmte Dateien oder Verzeichnisse von der Verarbeitung ausschließen.

Das ist beispielsweise sinnvoll für temporäre Dateien, Cache Daten oder andere Informationen, die jederzeit neu erzeugt werden können.

Wenn du einen automatischen Job sehr häufig ausführst, können solche unnötigen Dateien erheblichen zusätzlichen Datenverkehr erzeugen.

Stell dir beispielsweise eine Anwendung vor, die jeden Tag mehrere Gigabyte temporäre Dateien erzeugt.

Wenn diese Daten keinen Wiederherstellungswert besitzen, musst du sie nicht ständig auf dein NAS oder in die Cloud übertragen.

Mit passenden Filterregeln kannst du deine automatisierten Jobs wesentlich effizienter gestalten.

Bei Filtern solltest du allerdings besonders vorsichtig sein.

Eine falsche Regel kann dazu führen, dass wichtige Dateien dauerhaft nicht gesichert werden.

Da der Job automatisch läuft, bemerkst du dieses Problem möglicherweise lange nicht.

Deshalb solltest du nach jeder größeren Änderung an deinen Filtern eine manuelle Analyse durchführen.

Kontrolliere anschließend, ob die erwarteten Dateien tatsächlich berücksichtigt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Behandlung von Fehlern.

Ein automatischer Job kann aus vielen Gründen fehlschlagen.

Vielleicht ist dein NAS ausgeschaltet.

Vielleicht funktioniert deine Internetverbindung nicht.

Vielleicht wurde das Passwort eines Cloud Kontos geändert.

Vielleicht ist dein Backup Speicher voll.

Vielleicht wurde ein Netzwerkpfad verändert.

Ein manueller Backup Vorgang würde dir möglicherweise sofort eine Fehlermeldung zeigen.

Bei einem automatisierten Prozess sitzt du aber nicht zwangsläufig vor dem Rechner.

Deshalb sind Protokolle besonders wichtig.

GoodSync dokumentiert die ausgeführten Vorgänge und ermöglicht dir dadurch eine spätere Kontrolle.

Du kannst nachvollziehen, welche Dateien verarbeitet wurden und ob Fehler aufgetreten sind.

Bei geschäftlichen Daten solltest du diese Informationen regelmäßig überprüfen.

Ein automatisiertes Backup, das seit drei Wochen fehlschlägt, ist keine funktionierende Sicherung.

Genau hier liegt eine typische Gefahr von Automatisierung.

Wenn ein Prozess über Monate problemlos funktioniert, verlässt du dich irgendwann vollständig darauf.

Dadurch können Fehler leichter übersehen werden.

Deshalb solltest du regelmäßige Kontrollen einplanen.

Auch eine Wiederholung fehlgeschlagener Verbindungen kann bei entfernten Speicherzielen wichtig sein.

Kurzzeitige Netzwerkprobleme sollten schließlich nicht dazu führen, dass eine umfangreiche Synchronisierung dauerhaft abgebrochen wird.

GoodSync besitzt Mechanismen für die Wiederaufnahme beziehungsweise erneute Verbindung bei unterbrochenen Remote Vorgängen.

Das ist besonders bei Cloud Speichern und entfernten Servern hilfreich.

Trotzdem solltest du nach größeren Störungen kontrollieren, ob dein Job tatsächlich vollständig abgeschlossen wurde.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist der unbeaufsichtigte Betrieb.

GoodSync kann Aufgaben im Hintergrund ausführen, sodass nicht ständig ein Benutzer aktiv mit der Oberfläche arbeiten muss.

Das ist besonders auf Servern und dauerhaft laufenden Computern interessant.

Du kannst deine Jobs einmal konfigurieren und anschließend automatisch ausführen lassen.

Dabei solltest du allerdings auf die verwendeten Benutzerrechte achten.

Ein automatisch gestarteter Prozess benötigt Zugriff auf alle beteiligten Speicherorte.

Wenn dein Benutzerkonto auf ein NAS zugreifen kann, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ein im Hintergrund ausgeführter Dienst dieselben Berechtigungen besitzt.

Deshalb solltest du automatische Jobs immer unter realistischen Bedingungen testen.

Starte nicht nur eine manuelle Synchronisierung und gehe anschließend davon aus, dass die automatische Ausführung identisch funktioniert.

Lass den Job tatsächlich über den vorgesehenen Automatisierungsmechanismus laufen und kontrolliere das Ergebnis.

Das ist besonders bei Netzwerkfreigaben und entfernten Speichern wichtig.

Auch die Reihenfolge mehrerer Jobs kann relevant werden.

Stell dir beispielsweise vor, dein erster Job sichert eine Datenbankdatei in einen lokalen Backup Ordner.

Ein zweiter Job überträgt diesen Backup Ordner anschließend in einen externen Speicher.

Wenn der zweite Job startet, bevor der erste abgeschlossen ist, könnte eine unvollständige beziehungsweise ältere Sicherung übertragen werden.

Deshalb solltest du bei voneinander abhängigen Aufgaben eine sinnvolle Reihenfolge festlegen.

GoodSync ermöglicht dir verschiedene Automatisierungsoptionen, mit denen du solche Abläufe strukturieren kannst.

Bei komplexeren Umgebungen solltest du deine Jobs außerdem eindeutig benennen.

Namen wie Job 1, Job 2 und Backup Neu helfen dir nach einigen Monaten kaum noch weiter.

Besser sind Bezeichnungen, aus denen Quelle, Ziel und Zweck hervorgehen.

Ein Job könnte beispielsweise Dokumente Büro zu NAS heißen.

Ein anderer heißt NAS zu externer Sicherung.

Dadurch erkennst du auch bei vielen Aufgaben schneller, welcher Prozess betroffen ist.

Für Unternehmen und Administratoren ist eine saubere Dokumentation besonders wichtig.

Notiere, welche Daten durch welchen Job geschützt werden.

Halte fest, wie häufig der Job ausgeführt wird und welches Speicherziel verwendet wird.

Dokumentiere außerdem, wie lange ältere Versionen aufbewahrt werden.

Wenn ein anderer Administrator deine Umgebung übernehmen muss, kann er dadurch wesentlich schneller verstehen, wie deine Sicherungsstruktur funktioniert.

Auch die Versionsverwaltung solltest du bei automatisierten Jobs berücksichtigen.

Wenn eine Datei verändert oder gelöscht wird, möchtest du möglicherweise nicht, dass der vorherige Zustand sofort endgültig verschwindet.

GoodSync kann ältere beziehungsweise ersetzte Dateien aufbewahren.

Dadurch erhältst du zusätzliche Wiederherstellungsmöglichkeiten.

Das ist bei automatisierten Synchronisierungen besonders wichtig.

Je häufiger ein Job läuft, desto schneller können unerwünschte Veränderungen auf andere Speicherorte übertragen werden.

Mit einer Versionshistorie kannst du bestimmte ältere Datenstände weiterhin behalten.

Das verbessert auch den Schutz gegen versehentliche Änderungen.

Wenn du beispielsweise eine wichtige Excel Datei am Montag beschädigst und der automatische Job anschließend mehrmals ausgeführt wird, kannst du möglicherweise trotzdem auf eine frühere Version zurückgreifen.

Du solltest allerdings beachten, dass Versionsverwaltung zusätzlichen Speicher benötigt.

Bei häufig veränderten großen Dateien kann die benötigte Kapazität erheblich wachsen.

Deshalb solltest du eine passende Aufbewahrungsstrategie festlegen.

Aktuelle Versionen kannst du möglicherweise länger beziehungsweise detaillierter aufbewahren.

Sehr alte Stände können nach einer bestimmten Zeit entfernt werden.

Die passende Dauer hängt davon ab, wie schnell du Fehler normalerweise bemerkst.

Bei täglich verwendeten Dokumenten reichen möglicherweise einige Wochen.

Bei Archivdaten können längere Zeiträume sinnvoll sein.

Auch Ransomware solltest du bei der Automatisierung berücksichtigen.

GoodSync erkennt eine verschlüsselte Datei technisch zunächst als veränderte Datei.

Ein automatischer Synchronisierungsjob kann diese Veränderung anschließend auf andere Speicherorte übertragen.

Wenn deine komplette Backup Strategie ausschließlich aus einer permanenten Zwei Wege Synchronisierung besteht, können dadurch auch deine zusätzlichen Kopien betroffen sein.

Deshalb solltest du mindestens einen unabhängigen Backup Job mit historischen Versionen verwenden.

Noch besser ist eine zusätzliche Sicherung, die nicht dauerhaft vom produktiven System verändert werden kann.

Eine getrennte externe Festplatte oder ein entsprechend geschützter externer Speicher kann dafür sinnvoll sein.

Die Kombination mehrerer Jobs ermöglicht dir genau solche abgestuften Sicherheitskonzepte.

Du kannst GoodSync beispielsweise so einsetzen, dass ein Arbeitsordner regelmäßig zwischen zwei Computern synchronisiert wird.

Zusätzlich wird derselbe Ordner einseitig auf ein NAS gesichert.

Ein weiterer automatischer Job überträgt ausgewählte Sicherungsdaten auf einen externen Speicher.

Damit besitzt du unterschiedliche Ebenen.

Die Synchronisierung sorgt dafür, dass du auf mehreren Geräten mit aktuellen Dateien arbeiten kannst.

Das lokale Backup schützt dich gegen versehentliche Änderungen und Hardwareausfälle.

Die externe Kopie schützt dich zusätzlich gegen größere Schäden am Standort.

Besonders wichtig ist am Ende der Wiederherstellungstest.

Automatisierung kann dir zwar die tägliche Arbeit abnehmen, aber sie garantiert nicht automatisch, dass deine Daten im Ernstfall verwendbar sind.

Deshalb solltest du regelmäßig einzelne Dateien aus deinen automatisierten Backups zurückholen.

Teste auch ältere Versionen.

Bei wichtigen Daten solltest du gelegentlich einen größeren Ordner wiederherstellen.

Dadurch überprüfst du gleichzeitig deine tatsächliche Recovery Geschwindigkeit.

Wenn du Daten auf einen entfernten Speicher überträgst, kann die vollständige Wiederherstellung deutlich länger dauern als die täglichen Sicherungen.

Diese Information solltest du kennen, bevor ein echter Datenverlust eintritt.

Der Tool Teil Automatisierung und Synchronisierungsjobs von GoodSync gibt dir insgesamt sehr viele Möglichkeiten, wiederkehrende Dateiübertragungen zu strukturieren. Du kannst für unterschiedliche Daten eigene Jobs erstellen, Sicherungsrichtungen definieren, Synchronisierungen automatisieren, zeitliche oder ereignisabhängige Auslöser verwenden und lokale sowie entfernte Speicherziele miteinander kombinieren.

Die größte Stärke liegt dabei in der Flexibilität. Du kannst GoodSync für eine einfache tägliche Sicherung auf eine externe Festplatte verwenden oder eine umfangreiche Struktur aus mehreren Computern, NAS Systemen, Servern und Cloud Speichern aufbauen. Entscheidend ist, dass du jeden Job vor der vollständigen Automatisierung gründlich testest und anschließend regelmäßig kontrollierst. Wenn du zusätzlich Versionsverwaltung, getrennte Backup Ziele und Wiederherstellungstests einplanst, kannst du mit den Automatisierungsfunktionen von GoodSync aus manuellen Dateiübertragungen weitgehend selbstständig arbeitende Backup und Synchronisationsprozesse entwickeln.

Cloud Speicher und externe Speicherziele

Der Tool Teil Cloud Speicher und externe Speicherziele gehört zu den besonders flexiblen Bereichen von GoodSync, weil du deine Daten nicht ausschließlich zwischen lokalen Ordnern oder Festplatten bewegen musst. Du kannst unterschiedliche Cloud Dienste, NAS Systeme, Netzwerkfreigaben, Server und externe Datenträger als Quelle oder Ziel deiner Backup und Synchronisierungsjobs verwenden. Dadurch kannst du GoodSync als Verbindung zwischen deiner lokalen IT Umgebung und verschiedenen externen Speicherplattformen einsetzen. Das ist besonders interessant, wenn du deine Daten nicht an einen einzigen Anbieter binden möchtest oder bereits unterschiedliche Speicherdienste verwendest.

Ein typisches Szenario ist das Cloud Backup. Dabei befinden sich deine Originaldateien beispielsweise auf deinem Windows Rechner, Mac oder Server und GoodSync überträgt sie regelmäßig auf einen Cloud Speicher. Du erhältst dadurch eine zusätzliche Kopie außerhalb deines eigenen Standorts. Gerade diese räumliche Trennung ist für eine zuverlässige Datensicherung wichtig. Befinden sich Computer und Backup ausschließlich im selben Büro, können Feuer, Wasserschäden, Diebstahl oder andere größere Ereignisse beide Datenbestände gleichzeitig betreffen.

GoodSync unterstützt eine Vielzahl bekannter Cloud Plattformen. Dazu gehören unter anderem Google Drive, Microsoft OneDrive, SharePoint, Dropbox, Amazon S3, Microsoft Azure und Backblaze. Zusätzlich kannst du verschiedene S3 kompatible Speicher sowie weitere Online Speicherdienste einbinden. Dadurch bist du bei der Auswahl deines Speicheranbieters vergleichsweise flexibel.

Für dich bedeutet das beispielsweise, dass du deine vorhandene Microsoft Infrastruktur weiterverwenden kannst. Nutzt dein Unternehmen bereits OneDrive oder SharePoint, kannst du entsprechende Speicherorte in GoodSync Jobs integrieren. Verwendest du dagegen einen objektbasierten Cloud Speicher, kannst du Amazon S3 beziehungsweise kompatible Angebote einbeziehen.

Diese Offenheit ist besonders interessant, wenn sich deine Speicherstrategie im Laufe der Zeit verändert. Du musst GoodSync nicht zwangsläufig austauschen, nur weil du einen anderen Cloud Anbieter einsetzen möchtest. Stattdessen kannst du einen neuen Speicherort einrichten und deine vorhandenen Jobs entsprechend anpassen.

Auch mehrere Cloud Anbieter können parallel verwendet werden.

Du könntest beispielsweise deine normalen Arbeitsdateien auf OneDrive sichern und besonders wichtige Archive zusätzlich auf einem S3 kompatiblen Speicher ablegen. Ein weiterer Job könnte bestimmte Unternehmensdaten auf einen zweiten externen Speicher übertragen.

Damit kannst du unterschiedliche Risiken voneinander trennen.

Eine zusätzliche Kopie bei einem anderen Anbieter kann beispielsweise interessant sein, wenn du die Abhängigkeit von einem einzelnen Cloud Dienst reduzieren möchtest. Ein Ausfall oder ein Problem mit einem Konto betrifft dann nicht zwangsläufig sämtliche Sicherungskopien.

Du solltest dabei allerdings berücksichtigen, dass mehrere Cloud Speicher auch mehr Verwaltungsaufwand bedeuten. Zugangsdaten, Berechtigungen, Kosten und Aufbewahrungsregeln müssen sauber dokumentiert werden.

GoodSync unterstützt außerdem den eigenen GoodSync Storage. Damit kannst du Cloud Speicher und Synchronisationssoftware aus derselben Produktumgebung verwenden. Das kann für dich praktisch sein, wenn du nicht zusätzlich einen separaten Speicheranbieter auswählen und konfigurieren möchtest.

Du bist allerdings nicht auf diesen Speicher beschränkt.

Gerade darin liegt eine wichtige Stärke von GoodSync. Du kannst deine vorhandene Infrastruktur einbinden und musst nicht zwangsläufig sämtliche Daten in das Ökosystem des Herstellers verschieben.

Neben klassischen Cloud Plattformen unterstützt GoodSync verschiedene Netzwerkprotokolle und Servertechnologien.

Dazu gehören beispielsweise FTP, SFTP und WebDAV.

Damit kannst du eigene Server beziehungsweise Speicherangebote verwenden, die diese Protokolle bereitstellen.

SFTP ist dabei besonders interessant, wenn du Daten verschlüsselt auf einen entfernten Server übertragen möchtest.

Du könntest beispielsweise einen eigenen Server in einem Rechenzentrum betreiben und dort Speicherplatz für deine Backups bereitstellen. GoodSync verbindet sich mit diesem Server und überträgt die vorgesehenen Dateien automatisch.

Damit behältst du mehr Kontrolle über deine Infrastruktur.

Du musst allerdings auch mehr Verantwortung übernehmen.

Wenn du einen eigenen Server als Backup Ziel verwendest, bist du selbst für Betriebssystem, Updates, Zugriffsrechte, Speicherplatz und Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich.

Bei einem vollständig verwalteten Cloud Speicher übernimmt der Anbieter einen größeren Teil dieser Infrastrukturaufgaben.

Welche Variante besser geeignet ist, hängt von deinen Anforderungen und deinem technischen Know how ab.

Auch NAS Systeme gehören zu den wichtigen externen Speicherzielen von GoodSync.

Du kannst beispielsweise Geräte von Synology, QNAP und anderen Herstellern in deine Backup und Synchronisationsstrategie integrieren.

Ein NAS eignet sich besonders gut als lokales Backup Ziel.

Du kannst deine Arbeitsplatzrechner regelmäßig auf das NAS sichern und erhältst dadurch eine zentrale Kopie deiner wichtigsten Daten.

Das bietet mehrere Vorteile.

Ein NAS besitzt normalerweise deutlich mehr Speicherkapazität als einzelne Arbeitsplatzrechner.

Außerdem kannst du mehrere Computer auf dasselbe zentrale System sichern.

Dadurch musst du nicht an jedem Arbeitsplatz eine eigene externe Festplatte verwalten.

Für kleinere Unternehmen kann ein NAS deshalb ein sehr praktischer Bestandteil der Datensicherung sein.

Du solltest ein NAS allerdings nicht automatisch als vollständige Backup Strategie betrachten.

Wenn sich dein NAS im selben Gebäude wie deine Computer befindet, schützt es dich hauptsächlich gegen lokale Hardwareprobleme und versehentliche Datenverluste.

Bei einem größeren Standortschaden können sowohl Originaldaten als auch NAS betroffen sein.

Genau hier kannst du die unterschiedlichen Speicherziele von GoodSync miteinander kombinieren.

Du könntest beispielsweise deine Arbeitsplätze zunächst auf dein NAS sichern.

Anschließend erstellt ein weiterer GoodSync Job eine zusätzliche Kopie wichtiger Daten auf einem Cloud Speicher.

Damit besitzt du eine lokale Sicherung für schnelle Wiederherstellungen und eine externe Kopie für größere Schadensfälle.

Diese Kombination passt gut zum Prinzip einer 3 2 1 Backup Strategie.

Dabei besitzt du mehrere Kopien deiner Daten, verwendest unterschiedliche Speicherarten und bewahrst mindestens eine Kopie räumlich getrennt auf.

GoodSync kann die dafür notwendigen Dateiübertragungen automatisieren.

Du musst allerdings selbst festlegen, welche Daten wohin übertragen werden und wie lange Sicherungsstände aufbewahrt werden sollen.

Auch externe Festplatten und andere Wechseldatenträger können als Speicherziel verwendet werden.

Das ist besonders interessant, wenn du eine einfache lokale Sicherung erstellen möchtest.

Du kannst beispielsweise eine USB Festplatte anschließen und einen GoodSync Job ausführen lassen, der deine wichtigsten Ordner auf diesen Datenträger überträgt.

Noch besser wird diese Strategie, wenn du mehrere Festplatten rotierend verwendest.

Du könntest beispielsweise drei Datenträger besitzen.

Eine Festplatte befindet sich am Rechner.

Eine zweite wird an einem sicheren Ort aufbewahrt.

Eine dritte wird regelmäßig ausgetauscht.

Dadurch besitzt du mehrere physische Sicherungskopien.

Der große Vorteil einer externen Festplatte liegt darin, dass du sie nach der Sicherung vollständig vom Computer trennen kannst.

Das verbessert deinen Schutz gegen Ransomware erheblich.

Eine Schadsoftware kann normalerweise nur auf Speicher zugreifen, die für das kompromittierte System erreichbar sind.

Eine ausgeschaltete und physisch getrennte Festplatte kann deshalb nicht ohne Weiteres verschlüsselt werden.

Ein permanent eingebundenes Cloud Laufwerk oder NAS ist dagegen möglicherweise weiterhin erreichbar.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Cloud Speicher grundsätzlich unsicher ist.

Entscheidend ist die Konfiguration.

Du solltest Zugriffsrechte möglichst restriktiv vergeben.

Dein normaler Benutzer benötigt nicht zwangsläufig vollständige administrative Rechte auf sämtliche Sicherungsspeicher.

Auch getrennte Zugangsdaten für produktive Systeme und Backup Ziele können sinnvoll sein.

Wenn ein Angreifer dein normales Benutzerkonto übernimmt, sollte er möglichst nicht automatisch sämtliche Sicherungen löschen können.

GoodSync bietet zusätzlich Verschlüsselungsmöglichkeiten.

Gerade bei externen Speicherzielen ist das wichtig.

Wenn du vertrauliche Unternehmensdaten auf einem fremden Server oder Cloud Speicher ablegst, möchtest du verhindern, dass unbefugte Personen diese Informationen lesen können.

Mit einer entsprechenden Verschlüsselung kannst du deine Dateien zusätzlich schützen.

Dabei solltest du allerdings deine Schlüssel beziehungsweise Passwörter zuverlässig verwalten.

Wenn du dein Verschlüsselungspasswort verlierst, kann eine Wiederherstellung schwierig oder unmöglich werden.

Deshalb solltest du notwendige Zugangsinformationen unabhängig von deinem eigentlichen Computer aufbewahren.

Gerade in Unternehmen sollte dokumentiert werden, welche Personen im Notfall Zugriff auf die Sicherungen erhalten können.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei Cloud Backups ist die Internetverbindung.

Die Geschwindigkeit deiner Sicherung hängt unmittelbar von deiner verfügbaren Upload Bandbreite ab.

Das wird bei großen Datenbeständen besonders deutlich.

Stell dir beispielsweise vor, du möchtest fünf Terabyte Daten erstmals in einen Cloud Speicher übertragen.

Selbst mit einer relativ schnellen Internetverbindung kann dieser Vorgang sehr lange dauern.

Du solltest deshalb zwischen der ersten vollständigen Übertragung und den späteren Aktualisierungen unterscheiden.

Die erste Sicherung ist normalerweise besonders datenintensiv.

Danach müssen hauptsächlich neue beziehungsweise veränderte Dateien übertragen werden.

Dadurch können spätere Backup Läufe wesentlich schneller abgeschlossen werden.

GoodSync kann Veränderungen erkennen und muss nicht bei jedem Job zwangsläufig den kompletten Datenbestand neu übertragen.

Bei geeigneten Szenarien kann außerdem die Übertragung veränderter Datenblöcke helfen.

Dadurch kann GoodSync bei bestimmten großen Dateien lediglich die veränderten Bereiche übertragen.

Das ist besonders bei externen Speicherzielen interessant.

Wenn sich innerhalb einer großen Datei nur ein kleiner Bereich verändert hat, möchtest du möglichst nicht jedes Mal die komplette Datei über deine Internetverbindung übertragen.

Wie stark du davon profitierst, hängt allerdings vom verwendeten Speicherziel, Dateityp und Übertragungsverfahren ab.

Neben der Upload Geschwindigkeit solltest du auch die Wiederherstellung berücksichtigen.

Ein Cloud Backup kann täglich problemlos funktionieren, weil nur wenige Gigabyte verändert werden.

Nach einem vollständigen Datenverlust musst du möglicherweise jedoch mehrere Terabyte herunterladen.

Dann wird deine Download Geschwindigkeit zum entscheidenden Faktor.

Genau deshalb solltest du dein Recovery Time Objective kennen.

Damit legst du fest, wie lange deine Daten maximal nicht verfügbar sein dürfen.

Wenn du fünf Terabyte innerhalb weniger Stunden wiederherstellen musst, kann eine ausschließlich cloudbasierte Sicherung problematisch sein.

Ein lokales NAS oder eine externe Festplatte kann für solche Situationen wesentlich schneller sein.

Du könntest deshalb eine Kombination verwenden.

Dein lokales Backup dient der schnellen Wiederherstellung.

Deine Cloud Kopie dient als zusätzliche Absicherung für größere Katastrophen.

Damit nutzt du die jeweiligen Stärken beider Speicherarten.

Auch die Kosten solltest du bei Cloud Speicher berücksichtigen.

Einige Anbieter berechnen hauptsächlich den belegten Speicherplatz.

Andere verlangen zusätzlich Gebühren für Datenübertragungen, API Zugriffe oder Wiederherstellungen.

Bei kleinen Datenmengen spielen diese Unterschiede möglicherweise kaum eine Rolle.

Bei mehreren Terabyte können sie erhebliche Auswirkungen haben.

Du solltest deshalb nicht ausschließlich auf den Preis pro Gigabyte schauen.

Berechne auch, was eine vollständige Wiederherstellung kosten würde.

Das ist besonders bei Cloud Speichern wichtig, bei denen ausgehender Datenverkehr separat berechnet wird.

Stell dir vor, deine monatlichen Speicherkosten sind sehr niedrig, aber ein kompletter Restore von zehn Terabyte verursacht erhebliche zusätzliche Gebühren.

Diese Kosten gehören zu deiner Backup Kalkulation.

Auch Versionierung und Aufbewahrung beeinflussen den Speicherbedarf.

Wenn du ältere Versionen veränderter Dateien behältst, wächst dein benötigter Speicher entsprechend.

Das ist grundsätzlich sinnvoll, weil du dadurch auf frühere Datenstände zurückgreifen kannst.

Du solltest aber festlegen, wie lange diese Versionen tatsächlich benötigt werden.

Bei häufig veränderten großen Dateien können sehr lange Aufbewahrungszeiten erhebliche Speichermengen erzeugen.

GoodSync ermöglicht dir entsprechende Regeln für gelöschte und ersetzte Dateien.

Damit kannst du beispielsweise frühere Versionen für einen bestimmten Zeitraum aufbewahren.

Das ist besonders bei Cloud Backups wichtig.

Wenn du eine Datei versehentlich überschreibst und die neue Version sofort auf den Cloud Speicher übertragen wird, möchtest du möglicherweise trotzdem auf die vorherige Variante zugreifen können.

Ohne Versionshistorie wäre deine externe Kopie möglicherweise genauso falsch wie dein Original.

Noch wichtiger wird das bei Ransomware.

Wenn Schadsoftware deine Dateien verschlüsselt, erkennt GoodSync diese Dateien technisch zunächst als verändert.

Ein automatischer Job kann anschließend die verschlüsselten Versionen auf dein externes Speicherziel übertragen.

Deshalb solltest du niemals davon ausgehen, dass allein die räumliche Trennung eines Cloud Speichers automatisch vollständigen Ransomware Schutz bedeutet.

Du benötigst zusätzlich historische Versionen oder ein Speicherziel, das vorhandene Sicherungsstände gegen nachträgliche Veränderungen schützt.

Besonders interessant sind dabei Speicherlösungen mit zusätzlichen Schutzmechanismen gegen Löschung oder Veränderung.

Wenn dein gewählter Cloud Anbieter unveränderliche Speicherbereiche oder eine entsprechende Objektsperre unterstützt, kannst du prüfen, ob diese Funktionen innerhalb deiner Backup Architektur sinnvoll eingesetzt werden können.

Das erhöht den Schutz gegen kompromittierte Zugangsdaten.

Du solltest allerdings immer testen, wie GoodSync mit solchen Funktionen deines konkreten Speicheranbieters zusammenspielt.

Auch die Migration zwischen unterschiedlichen Speicherplattformen kann mit GoodSync interessant sein.

Wenn du beispielsweise bisher einen bestimmten Cloud Anbieter verwendet hast und zu einem anderen wechseln möchtest, kannst du Daten zwischen unterschiedlichen Speicherorten übertragen.

Damit eignet sich GoodSync nicht nur für klassische Backups, sondern auch für Datenmigrationen.

Du könntest beispielsweise Dateien von einem alten Cloud Konto in einen neuen Speicher übertragen.

Ebenso kannst du Daten von einem NAS auf einen Cloud Speicher verschieben oder umgekehrt.

Bei sehr großen Migrationen solltest du allerdings zunächst einen kleinen Test durchführen.

Cloud Plattformen besitzen unterschiedliche Regeln für Dateinamen, Sonderzeichen, maximale Dateigrößen und Metadaten.

Was auf einem lokalen Windows Laufwerk problemlos funktioniert, muss nicht zwangsläufig identisch auf jedem Cloud Speicher abgebildet werden.

Deshalb solltest du bei Migrationen besonders auf Dateinamen und Verzeichnisstrukturen achten.

Auch Zeitstempel und andere Dateieigenschaften können abhängig vom verwendeten Dienst unterschiedlich behandelt werden.

Für normale Dokumente spielt das häufig keine große Rolle.

Bei Archivsystemen oder Anwendungen, die bestimmte Metadaten benötigen, solltest du genauer prüfen.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist GoodSync Connect.

Damit kannst du deine eigenen Computer und Systeme direkt miteinander verbinden.

Dadurch kann auch ein entfernter Computer als Speicherziel beziehungsweise Gegenstelle für deine Synchronisierung dienen.

Das ist interessant, wenn du keine klassische Cloud Plattform als Zwischenstation verwenden möchtest.

Du könntest beispielsweise einen Computer im Büro und einen Rechner an einem zweiten Standort direkt miteinander verbinden.

GoodSync übernimmt anschließend die Übertragung der vorgesehenen Daten.

Damit kannst du deinen eigenen externen Backup Standort aufbauen.

Vielleicht besitzt dein Unternehmen zwei Niederlassungen.

Der Server von Standort A sichert bestimmte Daten auf ein System an Standort B.

Standort B wiederum überträgt andere Daten nach Standort A.

Damit besitzt du eine räumlich getrennte Infrastruktur, ohne zwingend einen öffentlichen Cloud Speicher verwenden zu müssen.

Du solltest dabei allerdings die Sicherheit der beteiligten Systeme besonders ernst nehmen.

Wenn beide Standorte über dieselben administrativen Konten erreichbar sind, kann ein erfolgreicher Angriff möglicherweise trotzdem beide Seiten betreffen.

Eine räumliche Trennung allein reicht deshalb nicht aus.

Du benötigst auch eine logische Trennung.

Verwende unterschiedliche Zugangsdaten und möglichst eingeschränkte Berechtigungen.

Auch eine zusätzliche unabhängige Sicherung bleibt sinnvoll.

Für Unternehmen kann außerdem Datenschutz eine wichtige Rolle spielen.

Wenn du personenbezogene oder vertrauliche Daten auf externe Speicher überträgst, solltest du prüfen, wo deine Daten gespeichert werden und welche vertraglichen Regelungen mit dem jeweiligen Anbieter bestehen.

Gerade bei DSGVO relevanten Informationen solltest du Speicherstandort, Auftragsverarbeitung, Verschlüsselung und Zugriffsrechte berücksichtigen.

GoodSync stellt dir hauptsächlich die technische Möglichkeit zur Verfügung, Daten auf unterschiedliche Speicherziele zu übertragen.

Die datenschutzrechtliche Eignung hängt jedoch wesentlich von dem Cloud Anbieter und deiner konkreten Konfiguration ab.

Du solltest deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass die Verwendung einer Backup Software deine gesamte Datensicherung DSGVO konform macht.

Die Software ist nur ein Bestandteil deiner technischen und organisatorischen Maßnahmen.

Ebenso wichtig sind Berechtigungskonzepte, Löschfristen, Dokumentation und die Auswahl geeigneter Dienstleister.

Ein weiterer Vorteil der unterschiedlichen Speicherziele liegt in der Möglichkeit, verschiedene Datenklassen unterschiedlich zu behandeln.

Du musst nicht sämtliche Unternehmensdaten auf denselben Speicher übertragen.

Aktuelle Projektdateien kannst du beispielsweise lokal und zusätzlich in der Cloud sichern.

Große Medienarchive werden möglicherweise ausschließlich auf einem NAS und einer externen Festplatte gespeichert.

Besonders vertrauliche Dokumente landen verschlüsselt auf einem separaten Speicher.

Dadurch kannst du deine Backup Kosten besser kontrollieren.

Du musst nicht mehrere Terabyte relativ unwichtiger Daten auf einem teuren Cloud Speicher ablegen, wenn ein günstigeres Archivziel vollkommen ausreicht.

GoodSync Jobs ermöglichen dir eine solche Trennung.

Du erstellst für jede Datenklasse einen eigenen Auftrag und weist ihm das passende Speicherziel zu.

Damit wird deine Backup Strategie wesentlich granularer.

Gerade bei größeren Datenbeständen kann das einen deutlichen Unterschied machen.

Auch die Überwachung deiner externen Speicherziele solltest du nicht vernachlässigen.

Ein Cloud Job kann fehlschlagen, wenn Zugangsdaten geändert wurden.

Ein NAS kann voll sein.

Eine externe Festplatte kann nicht angeschlossen sein.

Ein SFTP Server kann vorübergehend nicht erreichbar sein.

Deshalb solltest du deine automatisierten GoodSync Jobs regelmäßig kontrollieren.

Protokolle helfen dir dabei, fehlgeschlagene Übertragungen zu erkennen.

Besonders wichtig ist die Kontrolle des verfügbaren Speicherplatzes.

Ein Backup Ziel, das zu 100 Prozent gefüllt ist, kann keine neuen Daten aufnehmen.

Wenn du gleichzeitig viele historische Versionen aufbewahrst, kann der Speicherbedarf schneller wachsen als erwartet.

Deshalb solltest du regelmäßig überprüfen, wie sich deine Datenmenge entwickelt.

Bei Cloud Speichern kannst du zusätzlich Kostenlimits beziehungsweise Benachrichtigungen des jeweiligen Anbieters verwenden.

Damit verhinderst du unangenehme Überraschungen bei der Abrechnung.

Der Tool Teil Cloud Speicher und externe Speicherziele macht GoodSync insgesamt zu einer sehr vielseitigen Lösung für hybride Backup und Synchronisationsstrategien. Du kannst lokale Festplatten, externe Datenträger, NAS Systeme, entfernte Server, verschiedene Netzwerkprotokolle und zahlreiche Cloud Plattformen miteinander kombinieren. Dadurch bist du nicht an einen einzigen Speicheranbieter gebunden und kannst unterschiedliche Ziele entsprechend ihrer jeweiligen Stärken einsetzen.

Besonders sinnvoll ist eine Kombination aus mehreren Ebenen. Ein schnelles lokales Backup auf einem NAS ermöglicht dir kurze Wiederherstellungszeiten. Eine zusätzliche Cloud Kopie sorgt für räumliche Trennung. Eine regelmäßig getrennte externe Festplatte kann eine weitere Schutzebene gegen Ransomware schaffen. GoodSync übernimmt dabei die automatisierte Übertragung deiner Dateien zwischen diesen Speicherorten. Wenn du zusätzlich auf Verschlüsselung, Versionshistorie, getrennte Zugangsdaten, sinnvolle Aufbewahrungszeiten und regelmäßige Wiederherstellungstests achtest, kannst du mit GoodSync eine flexible Speicherstrategie aufbauen, die weit über das einfache Kopieren von Dateien in einen einzelnen Cloud Ordner hinausgeht.

GoodSync Connect und Remote Datenzugriff

Der Tool Teil GoodSync Connect und Remote Datenzugriff erweitert GoodSync über die klassische Sicherung auf eine Festplatte oder die Synchronisierung mit einem Cloud Speicher hinaus. Mit GoodSync Connect kannst du unterschiedliche Computer und andere unterstützte Systeme über GoodSync miteinander verbinden und auf entfernte Daten zugreifen. Dadurch kannst du Dateien zwischen Geräten übertragen, die sich nicht im selben lokalen Netzwerk befinden müssen. Das ist beispielsweise interessant, wenn du einen Computer im Büro, ein Notebook zu Hause, einen Server in einem anderen Standort oder ein NAS in deine Backup und Synchronisationsstruktur integrieren möchtest.

Das grundlegende Konzept besteht darin, deine Geräte über ein GoodSync Konto miteinander bekannt zu machen. Auf den entsprechenden Systemen läuft GoodSync beziehungsweise die dafür benötigte Connect Komponente. Sobald die Geräte eingerichtet und autorisiert sind, können sie innerhalb deiner GoodSync Umgebung als erreichbare Speicherorte verwendet werden. Dadurch musst du nicht für jede Verbindung einen klassischen öffentlichen Dateiserver aufbauen.

Für dich bedeutet das beispielsweise, dass du einen Ordner auf deinem Bürocomputer mit einem Verzeichnis auf einem Rechner zu Hause synchronisieren kannst. GoodSync Connect stellt die Verbindung zwischen den beteiligten Geräten her und GoodSync übernimmt anschließend den eigentlichen Datenabgleich.

Das unterscheidet sich von einer klassischen Cloud Synchronisierung. Bei einem typischen Cloud Dienst lädst du eine Datei zunächst auf den Speicher des Anbieters. Anschließend wird sie von dort auf dein zweites Gerät übertragen. Der Cloud Speicher bildet damit die zentrale Zwischenstation.

Mit GoodSync Connect können deine Geräte direkt als Endpunkte deiner GoodSync Jobs dienen. Dadurch kannst du eigene Computer und Server als Speicherorte nutzen, anstatt für jede Synchronisierung zwingend zusätzlichen Cloud Speicher zu benötigen.

Das kann besonders bei großen Datenmengen interessant sein.

Stell dir vor, du besitzt mehrere Terabyte an Bildern, Videos oder Projektdateien. Möchtest du diese Daten zwischen zwei eigenen Standorten synchronisieren, müsste bei einer klassischen Cloud Lösung möglicherweise zunächst der gesamte Datenbestand zu einem Anbieter hochgeladen und anschließend am zweiten Standort wieder heruntergeladen werden.

Mit einer direkten Verbindung zwischen deinen Systemen kannst du diesen zusätzlichen Speicherweg vermeiden.

Die Daten werden zwischen deinen eigenen Geräten übertragen.

Natürlich benötigt auch diese Übertragung Internetbandbreite. Wenn du fünf Terabyte zwischen zwei Standorten synchronisieren möchtest, müssen diese fünf Terabyte weiterhin über die jeweilige Netzwerkverbindung transportiert werden.

Du sparst allerdings den zusätzlichen Cloud Speicher als Zwischenstation.

Das kann Kosten reduzieren und dir mehr Kontrolle darüber geben, wo deine Dateien gespeichert werden.

Besonders interessant ist GoodSync Connect deshalb für Unternehmen mit mehreren Standorten.

Du könntest beispielsweise in Berlin einen zentralen Dateiserver betreiben und an einem zweiten Standort einen weiteren Server besitzen. Bestimmte Projektverzeichnisse sollen regelmäßig zwischen beiden Standorten abgeglichen werden.

GoodSync Connect kann die Systeme miteinander verbinden und GoodSync übernimmt den eigentlichen Synchronisationsprozess.

Damit kannst du beispielsweise einen gemeinsamen Datenbestand auf mehreren Standorten bereitstellen.

Du solltest allerdings genau überlegen, ob eine Zwei Wege Synchronisierung tatsächlich erforderlich ist.

Wenn Mitarbeiter an beiden Standorten dieselben Dateien verändern, können Konflikte entstehen.

GoodSync erkennt entsprechende Dateikonflikte, kann aber nicht zwangsläufig den fachlichen Inhalt zweier unterschiedlicher Dokumentversionen automatisch zusammenführen.

Für stark kollaborative Arbeitsprozesse, bei denen mehrere Personen gleichzeitig dasselbe Dokument bearbeiten, sind spezialisierte Plattformen mit gemeinsamer Bearbeitung häufig besser geeignet.

GoodSync Connect spielt seine Stärke eher beim kontrollierten Abgleich kompletter Dateien und Verzeichnisstrukturen aus.

Ein weiteres sinnvolles Szenario ist die externe Datensicherung.

Du kannst einen entfernten Computer oder Server als Backup Ziel verwenden.

Stell dir beispielsweise vor, du besitzt zwei Büros.

Im ersten Büro befindet sich dein Hauptserver.

Im zweiten Büro steht ein weiterer Rechner mit ausreichend Speicherplatz.

Mit GoodSync Connect kannst du bestimmte Daten deines Hauptservers auf das entfernte System übertragen.

Dadurch erhältst du eine räumlich getrennte Kopie.

Diese räumliche Trennung ist für eine Backup Strategie sehr wertvoll.

Wenn deine Sicherung ausschließlich auf einem NAS direkt neben deinem Server liegt, schützt sie dich zwar gegen den Ausfall einer Festplatte oder eines einzelnen Rechners. Bei Feuer, Diebstahl oder einem größeren Standortschaden können aber beide Systeme gleichzeitig betroffen sein.

Ein Backup auf einem entfernten System reduziert dieses Risiko.

Damit kannst du GoodSync Connect als Bestandteil einer 3 2 1 Backup Strategie einsetzen.

Du besitzt deine produktiven Daten, eine zusätzliche lokale Sicherung und eine weitere Kopie an einem anderen Standort.

Allerdings solltest du eine wichtige Einschränkung beachten.

Räumliche Trennung bedeutet nicht automatisch technische Trennung.

Wenn dein Hauptserver und dein entfernter Backup Rechner mit denselben Administrationskonten erreichbar sind, kann ein Angreifer möglicherweise beide Systeme kompromittieren.

Gerade bei Ransomware ist das ein wichtiges Thema.

Ein Angreifer versucht häufig nicht nur die produktiven Daten zu verschlüsseln, sondern auch erreichbare Sicherungen zu löschen oder zu manipulieren.

Deshalb solltest du für dein entferntes Backup Ziel separate Zugangsdaten und möglichst eingeschränkte Berechtigungen verwenden.

Das produktive System sollte nur die Rechte besitzen, die für den vorgesehenen Backup Prozess tatsächlich notwendig sind.

Zusätzlich solltest du ältere Dateiversionen aufbewahren.

Wenn Schadsoftware deine Dateien verschlüsselt, erkennt eine Synchronisationssoftware diese zunächst lediglich als veränderte Dateien.

Ein automatisch laufender GoodSync Job kann anschließend auch diese Veränderungen auf dein entferntes System übertragen.

Ohne Versionshistorie besitzt du danach möglicherweise an beiden Standorten nur noch verschlüsselte Dateien.

Deshalb ist die Kombination aus Remote Backup und Versionsverwaltung besonders wichtig.

GoodSync bietet entsprechende Möglichkeiten, ältere beziehungsweise ersetzte Dateien aufzubewahren.

Dadurch kannst du auf frühere Datenstände zurückgreifen.

Für besonders wichtige Daten solltest du trotzdem über eine zusätzliche Sicherung nachdenken, die nicht dauerhaft durch deine produktiven Systeme verändert werden kann.

Ein weiterer interessanter Bereich von GoodSync Connect ist der Remote Datenzugriff.

Du kannst auf Dateien eines verbundenen Systems zugreifen, ohne dich direkt vor diesem Computer befinden zu müssen.

Das kann beispielsweise praktisch sein, wenn du unterwegs feststellst, dass ein benötigtes Dokument ausschließlich auf deinem Bürorechner gespeichert ist.

Anstatt jemanden im Büro darum zu bitten, dir die Datei zu schicken, kannst du über deine GoodSync Umgebung auf den entsprechenden Speicher zugreifen.

GoodSync Explorer spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mit diesem Werkzeug kannst du unterschiedliche lokale und entfernte Speicherorte durchsuchen und Dateien verwalten.

Dadurch erhältst du eine Art Dateimanager für deine GoodSync Speicherumgebung.

Du kannst Verzeichnisse öffnen, Dateien anzeigen beziehungsweise übertragen und verschiedene Speicherziele verwalten.

Für dich entsteht dadurch eine deutlich flexiblere Arbeitsweise.

Dein Bürocomputer kann beispielsweise als eigener privater Speicher fungieren.

Solange das Gerät eingeschaltet und erreichbar ist, kannst du von einem anderen autorisierten System auf die vorgesehenen Daten zugreifen.

Das solltest du allerdings nicht mit einer klassischen Remote Desktop Lösung verwechseln.

Bei Remote Desktop steuerst du normalerweise den kompletten entfernten Computer.

Du siehst dessen Desktop, startest Programme und arbeitest praktisch so, als würdest du direkt davor sitzen.

GoodSync Connect konzentriert sich dagegen auf Dateien, Verzeichnisse und Datenübertragungen.

Wenn du lediglich ein Dokument von deinem Bürocomputer benötigst, musst du nicht zwangsläufig eine vollständige Remote Desktop Sitzung starten.

Du kannst direkt auf den benötigten Datenbestand zugreifen.

Das kann einfacher und ressourcenschonender sein.

Auch NAS Systeme können in solchen Strukturen eine interessante Rolle spielen.

Ein NAS eignet sich hervorragend als zentraler Dateispeicher.

Wenn du GoodSync beziehungsweise die entsprechende Komponente auf einem unterstützten NAS einsetzen kannst, lässt sich dieses Gerät in deine Synchronisationsstruktur einbinden.

Dadurch könntest du beispielsweise dein NAS im Büro als zentralen Datenbestand verwenden und bestimmte Verzeichnisse mit deinem Notebook synchronisieren.

Das hat gegenüber einer vollständigen Synchronisierung aller Daten einen wichtigen Vorteil.

Du musst nicht zwangsläufig mehrere Terabyte auf deinem Notebook speichern.

Du kannst lediglich die Verzeichnisse synchronisieren, die du tatsächlich unterwegs benötigst.

Andere Daten verbleiben auf dem NAS.

Damit kannst du Speicherplatz auf mobilen Geräten sparen.

Du solltest allerdings bedenken, dass ein Remote Zugriff nur funktioniert, wenn das entfernte System erreichbar ist.

Ist dein Bürocomputer ausgeschaltet, kann GoodSync Connect nicht einfach auf dessen lokale Festplatte zugreifen.

Bei einem dauerhaft verfügbaren Server oder NAS ist das normalerweise weniger problematisch.

Bei einem normalen Arbeitsplatzrechner solltest du dagegen berücksichtigen, wann das Gerät eingeschaltet ist.

Wenn du regelmäßig von unterwegs auf deine Bürodaten zugreifen möchtest, kann ein dauerhaft laufender Server oder NAS deshalb besser geeignet sein.

Auch deine Internetverbindung spielt eine wichtige Rolle.

Bei Remote Datenzugriff und Synchronisierung zwischen Standorten bestimmt die langsamere Verbindung häufig die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit.

Besonders der Upload wird schnell zum Engpass.

Stell dir vor, dein Büro besitzt eine Internetverbindung mit einem Gigabit Download, aber lediglich 50 Megabit Upload.

Wenn du von zu Hause eine große Datei aus dem Büro abrufst, ist der Upload des Büroanschlusses entscheidend.

Bei einzelnen Dokumenten spielt das kaum eine Rolle.

Bei mehreren Hundert Gigabyte kann der Unterschied erheblich sein.

Deshalb solltest du vor großen Synchronisationsprojekten deine tatsächliche Bandbreite prüfen.

Gerade bei der ersten Synchronisierung kann eine sehr große Datenmenge übertragen werden.

Spätere Synchronisationsläufe sind normalerweise deutlich kleiner, weil hauptsächlich neue und veränderte Daten berücksichtigt werden.

GoodSync besitzt zusätzlich Funktionen zur effizienten Übertragung veränderter Dateien.

Bei geeigneten Szenarien können lediglich veränderte Datenblöcke übertragen werden.

Das kann bei großen Dateien besonders hilfreich sein.

Wenn du beispielsweise eine sehr große Datei regelmäßig veränderst, muss dadurch nicht zwangsläufig jedes Mal die komplette Datei erneut zwischen deinen Standorten übertragen werden.

Das spart Bandbreite und kann die Synchronisierung erheblich beschleunigen.

Bei mobilen Verbindungen kann das ebenfalls interessant sein.

Wenn dein Notebook über eine langsamere Internetverbindung arbeitet, möchtest du möglichst wenig unnötige Daten übertragen.

Du kannst außerdem Filter verwenden.

Damit legst du fest, welche Dateien und Verzeichnisse innerhalb eines Jobs berücksichtigt werden.

Das ist besonders bei Remote Synchronisationen sinnvoll.

Temporäre Dateien, Cache Daten und andere unwichtige Informationen müssen häufig nicht über das Internet übertragen werden.

Stell dir beispielsweise ein Projektverzeichnis mit 500 Gigabyte vor.

Davon bestehen 200 Gigabyte aus temporären Renderdateien, die jederzeit neu erzeugt werden können.

Wenn du diese Verzeichnisse ausschließt, reduzierst du deine Datenmenge erheblich.

Dadurch wird deine Synchronisierung schneller und deine entfernten Speicher benötigen weniger Kapazität.

Bei Filtern solltest du allerdings sorgfältig arbeiten.

Eine falsch konfigurierte Regel kann wichtige Dateien ausschließen.

Teste deshalb deine Jobs zunächst mit einer manuellen Analyse.

GoodSync zeigt dir, welche Aktionen vorgesehen sind.

Dadurch kannst du überprüfen, ob die richtigen Dateien übertragen werden.

Gerade bei Remote Jobs solltest du die erste Synchronisierung nicht sofort vollständig automatisieren.

Beginne mit einem kleinen Datenbestand.

Übertrage einige Testordner zwischen deinen Geräten.

Verändere anschließend Dateien auf beiden Seiten.

Lösche einige Testdateien.

Prüfe danach, wie GoodSync diese Veränderungen behandelt.

Erst wenn du die Synchronisationslogik vollständig verstanden hast, solltest du den Job auf deine produktiven Daten anwenden.

Auch Konflikte solltest du testen.

Wenn dieselbe Datei an beiden Standorten verändert wird, muss GoodSync entscheiden beziehungsweise anzeigen, dass unterschiedliche Versionen existieren.

Gerade bei automatisierten Remote Synchronisationen möchtest du solche Situationen frühzeitig erkennen.

Eine weitere Stärke liegt in der Möglichkeit, GoodSync Connect mit den normalen Automatisierungsfunktionen von GoodSync zu kombinieren.

Du kannst also nicht nur manuell auf einen entfernten Computer zugreifen.

Du kannst auch wiederkehrende Jobs erstellen.

Beispielsweise kann dein Büroserver jeden Abend bestimmte Daten auf einen entfernten Rechner übertragen.

Oder dein Notebook synchronisiert bestimmte Arbeitsverzeichnisse automatisch mit deinem Bürocomputer.

Damit wird GoodSync Connect zu einem Bestandteil deiner automatisierten Dateninfrastruktur.

Du solltest allerdings berücksichtigen, dass automatische Remote Jobs von der Erreichbarkeit der beteiligten Systeme abhängen.

Wenn dein Zielcomputer ausgeschaltet oder dessen Internetverbindung unterbrochen ist, kann die geplante Übertragung nicht wie vorgesehen stattfinden.

GoodSync besitzt Mechanismen, um unterbrochene Remote Verbindungen erneut aufzubauen.

Trotzdem solltest du deine Protokolle regelmäßig kontrollieren.

Ein automatisch konfigurierter Job kann über längere Zeit fehlschlagen, wenn beispielsweise ein Gerät nicht mehr verfügbar ist.

Auch veränderte Zugangsdaten können Probleme verursachen.

Wenn du ein Passwort änderst oder Berechtigungen anpasst, solltest du anschließend überprüfen, ob deine GoodSync Jobs weiterhin funktionieren.

Das Gleiche gilt nach größeren Netzwerkänderungen.

Wenn du Router, Firewall oder Sicherheitseinstellungen veränderst, solltest du einen Test durchführen.

Gerade bei Unternehmen solltest du außerdem genau festlegen, wer auf welche entfernten Systeme zugreifen darf.

Nicht jeder Mitarbeiter benötigt Zugriff auf sämtliche Server und Verzeichnisse.

Das Prinzip der minimal notwendigen Berechtigungen ist auch bei GoodSync Connect sinnvoll.

Ein Benutzer sollte nur auf die Daten zugreifen können, die für seine Aufgaben tatsächlich erforderlich sind.

Dadurch reduzierst du die Auswirkungen eines kompromittierten Kontos.

Wenn ein Angreifer Zugang zu einem Benutzerkonto erhält, kann er nur auf die Ressourcen zugreifen, für die dieses Konto berechtigt ist.

Auch starke und unterschiedliche Passwörter sind wichtig.

Wenn du für mehrere Systeme dasselbe Passwort verwendest, kann ein einzelner kompromittierter Zugang weitere Systeme gefährden.

Für geschäftliche Umgebungen solltest du außerdem Prozesse für ausgeschiedene Mitarbeiter definieren.

Wenn jemand dein Unternehmen verlässt, müssen entsprechende Zugriffsrechte zeitnah entfernt werden.

Remote Zugriff ist schließlich besonders sensibel, weil deine Daten außerhalb deines lokalen Netzwerks erreichbar werden.

Auch Datenschutz spielt eine Rolle.

Wenn du personenbezogene Daten zwischen unterschiedlichen Standorten überträgst, musst du weiterhin deine gesetzlichen und organisatorischen Anforderungen berücksichtigen.

GoodSync Connect stellt dir die technische Verbindung bereit.

Ob deine konkrete Nutzung DSGVO konform ist, hängt jedoch von deiner gesamten Konfiguration ab.

Dazu gehören unter anderem Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Speicherorte, Aufbewahrungszeiten und deine internen Prozesse.

Gerade bei besonders sensiblen Daten solltest du dokumentieren, welche Systeme miteinander verbunden sind und welche Informationen übertragen werden.

Für Administratoren kann eine klare Dokumentation auch aus technischer Sicht hilfreich sein.

Notiere, welcher GoodSync Job welche Systeme miteinander verbindet.

Halte fest, welche Richtung verwendet wird.

Dokumentiere, ob es sich um Backup oder Zwei Wege Synchronisierung handelt.

Notiere außerdem, welche Filter und Versionsregeln aktiv sind.

Wenn du nach mehreren Monaten einen Fehler untersuchen musst, kannst du dadurch wesentlich schneller nachvollziehen, wie deine Datenstruktur aufgebaut ist.

Ein besonders interessantes Einsatzgebiet ist die Verbindung von Backup und Remote Zugriff.

Du kannst einen entfernten Rechner gleichzeitig als Backup Ziel verwenden und bei Bedarf auf die dort gespeicherten Daten zugreifen.

Dabei solltest du allerdings genau darauf achten, dass Benutzer nicht versehentlich deine Backup Daten verändern.

Ein Sicherungsziel sollte möglichst klar von normalen Arbeitsverzeichnissen getrennt sein.

Wenn Mitarbeiter direkt in einem Backup Ordner arbeiten, verschwimmt die Grenze zwischen produktiven Daten und Sicherung.

Das solltest du vermeiden.

Eine Backup Kopie sollte möglichst unabhängig von der täglichen Arbeit bleiben.

Für häufig benötigte Dateien kannst du separate Synchronisationsordner verwenden.

Für deine eigentliche Datensicherung richtest du einen eigenen Backup Job ein.

Diese Trennung macht deine Struktur wesentlich sicherer.

GoodSync Connect kann außerdem eine interessante Alternative sein, wenn du deine Daten bewusst nicht vollständig bei einem klassischen Cloud Anbieter speichern möchtest.

Du kannst eigene Systeme an unterschiedlichen Standorten einsetzen und deine Daten direkt zwischen diesen Geräten übertragen.

Damit behältst du mehr Kontrolle über die physische Speicherung.

Allerdings übernimmst du dadurch auch mehr Verantwortung.

Bei einem Cloud Anbieter kümmert sich der Betreiber beispielsweise um redundante Hardware, Stromversorgung und bestimmte Infrastrukturmaßnahmen.

Wenn du einen eigenen Rechner als externes Backup Ziel verwendest, musst du diese Aspekte selbst berücksichtigen.

Ein einzelner Computer mit einer einzigen Festplatte ist noch kein hochverfügbarer Backup Speicher.

Du solltest deshalb auch auf der Zielseite über Redundanz und zusätzliche Sicherungen nachdenken.

Vielleicht verwendest du dort ein NAS mit mehreren Laufwerken.

Wichtig ist allerdings, dass RAID kein Backup ersetzt.

RAID kann dich gegen den Ausfall einzelner Festplatten schützen.

Es schützt dich nicht automatisch gegen versehentliches Löschen, Ransomware oder einen kompletten Standortverlust.

Deshalb solltest du mehrere Schutzebenen kombinieren.

GoodSync Connect eignet sich insgesamt besonders für dich, wenn du Computer, Server und unterstützte Speicher an unterschiedlichen Orten direkt in deine GoodSync Umgebung integrieren möchtest. Du kannst damit entfernte Systeme als Quelle oder Ziel deiner Synchronisierungsjobs verwenden, Daten zwischen Standorten übertragen und auf Dateien zugreifen, ohne zwingend einen klassischen Cloud Speicher als Zwischenstation einzusetzen.

Die eigentliche Stärke entsteht durch die Kombination mit den anderen Funktionen von GoodSync. Du kannst einen entfernten Computer über GoodSync Connect erreichbar machen, einen automatischen Job definieren, nur ausgewählte Ordner übertragen, bestimmte Dateitypen über Filter ausschließen und ältere Versionen für spätere Wiederherstellungen aufbewahren. Dadurch lassen sich einfache Remote Zugriffe genauso abbilden wie umfangreichere Synchronisations und Backup Strukturen zwischen mehreren Standorten.

Für eine professionelle Nutzung solltest du GoodSync Connect allerdings immer als Bestandteil einer größeren Sicherheitsstrategie betrachten. Verwende getrennte Zugangsdaten, beschränke Berechtigungen, überwache deine automatischen Jobs und bewahre wichtige Daten zusätzlich in historischen Versionen auf. Wenn du deine entfernten Systeme außerdem mit einer unabhängigen Backup Ebene kombinierst, kannst du GoodSync Connect sehr flexibel für Remote Datenzugriff, Standort Synchronisierung und räumlich getrennte Datensicherungen einsetzen.

Wichtige Fragen [?]

Ja, GoodSync lässt sich grundsätzlich auch kostenlos verwenden, allerdings nur mit deutlichen Einschränkungen. Nach der Testphase kannst du die kostenlose Variante weiter einsetzen, wenn du höchstens drei Jobs verwendest und jeder dieser Jobs nicht mehr als 100 Dateien verarbeitet. Für kleine Synchronisationsaufgaben oder zum Kennenlernen der Software kann das ausreichen. Sobald du größere Ordner, mehrere Computer oder umfangreiche Backup Aufgaben verwenden möchtest, kommst du allerdings relativ schnell an diese Grenze.

Für dich bedeutet das, dass die kostenlose Variante weniger als vollständige Backup Lösung für große Datenbestände gedacht ist. Ein Dokumentenordner mit mehreren Tausend Dateien überschreitet die Grenze bereits deutlich. Das Gleiche gilt für Fotosammlungen, Projektverzeichnisse oder komplette Benutzerordner.

Interessant wird deshalb die Lizenzierung der kostenpflichtigen Variante. Bei GoodSync Personal umfasst ein erster Kauf aktuell die Nutzung auf bis zu fünf Geräten. Dabei kann es sich beispielsweise um Windows Rechner, Macs oder unterstützte NAS beziehungsweise Linux Systeme handeln. Wenn du danach weitere Geräte hinzufügen möchtest, benötigst du zusätzliche Lizenzen.

Das solltest du bei deiner Kostenplanung berücksichtigen. Wenn du beispielsweise einen Desktop Rechner, ein Notebook, einen Mac und ein NAS verwendest, kannst du mit dem Paket für fünf Geräte bereits eine relativ umfangreiche private Umgebung abdecken.

Bei Unternehmen sieht die Lizenzierung anders aus. Dort werden Arbeitsplätze und Server nach den entsprechenden Business Modellen lizenziert. Für Server gibt es eigene Lizenzen und Preise.

Du solltest deshalb vor einem Kauf zunächst zählen, auf wie vielen Geräten GoodSync tatsächlich installiert beziehungsweise aktiv eingesetzt werden soll. Ein NAS kann dabei ebenfalls als eigenes Gerät zählen.

Praktisch ist, dass du Lizenzen über dein GoodSync Konto verwalten kannst. Wenn du beispielsweise einen alten Rechner außer Betrieb nimmst, kannst du dessen Lizenzzuordnung entfernen und eine entsprechende Lizenz anschließend einem neuen Gerät zuweisen.

Damit musst du nicht zwangsläufig dauerhaft für Geräte bezahlen, die du längst nicht mehr verwendest.

Gerade wenn du GoodSync nur ausprobieren möchtest, solltest du deshalb zunächst die Testphase verwenden und echte produktionsnahe Jobs einrichten. Synchronisiere nicht nur zehn Testdateien, sondern teste möglichst genau die Ordner, Speicherziele und Geräte, die du später tatsächlich verwenden möchtest. Dann erkennst du schnell, ob GoodSync den zusätzlichen Lizenzpreis für deine Anforderungen rechtfertigt.

Das hängt stark von deiner Konfiguration ab. GoodSync besitzt einen eigenen Bereich für gelöschte und ersetzte Dateien. Standardmäßig ist die Funktion aktiviert, bei der die jeweils vorherige Version einer ersetzten oder gelöschten Datei gespeichert wird. Diese Datei landet in einem speziellen internen Sicherungsbereich. Standardmäßig werden dort gespeicherte ältere Dateien nach 30 Tagen bereinigt.

Für dich ist diese Funktion besonders wichtig, wenn du GoodSync für automatische Synchronisierungen verwendest.

Stell dir beispielsweise vor, du synchronisierst einen Projektordner zwischen deinem Desktop und einem NAS. Am Montag löschst du versehentlich eine wichtige Excel Datei.

Beim nächsten Synchronisationslauf erkennt GoodSync die Löschung. Je nach Job Einstellungen kann diese Löschung auch auf die andere Seite übertragen werden.

Ohne Versionsschutz wäre die Datei möglicherweise anschließend an beiden normalen Speicherorten verschwunden.

Mit aktivierter Aufbewahrung wird die vorherige Version dagegen zunächst in einem separaten Bereich gespeichert. Dadurch kannst du sie später noch wiederfinden.

Das Gleiche gilt bei überschriebenen Dateien.

Wenn du beispielsweise eine Präsentation bearbeitest und anschließend feststellst, dass die vorherige Fassung besser war, kann GoodSync die vorherige Version abhängig von deiner Konfiguration weiterhin aufbewahrt haben.

Du kannst außerdem umfangreichere Verlaufsfunktionen verwenden, wenn du nicht nur die unmittelbar vorherige Version behalten möchtest. GoodSync unterscheidet zwischen einer einfachen Aufbewahrung der letzten Version und weitergehender Historie.

Gerade für häufig veränderte Geschäftsdokumente kann eine längere Historie sinnvoll sein.

Du solltest allerdings berücksichtigen, dass ältere Versionen Speicherplatz benötigen.

Wenn du jeden Tag große Video oder Projektdateien veränderst und zahlreiche historische Stände behältst, wächst dein Speicherbedarf entsprechend.

Deshalb solltest du die Aufbewahrungsdauer bewusst festlegen.

Die voreingestellten 30 Tage können für viele normale Anwendungsfälle sinnvoll sein. Bei besonders wichtigen Daten möchtest du möglicherweise eine längere Historie verwenden.

Bei temporären Daten kann dagegen eine kürzere Aufbewahrung ausreichen.

Besonders wichtig ist, dass du diese Funktion nicht versehentlich deaktivierst. GoodSync dokumentiert ausdrücklich, dass ersetzte oder gelöschte Dateien bei deaktivierter Aufbewahrung endgültig entfernt werden können.

Wenn du GoodSync also als Backup Lösung und nicht ausschließlich für eine reine Spiegelung verwendest, solltest du deine Einstellungen für gelöschte und ersetzte Dateien sorgfältig kontrollieren.

Das ist auch beim Schutz gegen Ransomware relevant.

Wenn Schadsoftware Dateien verschlüsselt, erkennt GoodSync diese Dateien technisch als verändert. Ein automatischer Job kann die verschlüsselten Varianten anschließend auf dein anderes Speicherziel übertragen.

Eine vorhandene Versionshistorie kann dir dann helfen, auf einen älteren Stand zurückzugreifen.

Sie ersetzt allerdings kein vollständig getrenntes Backup.

Wenn ein Angreifer Zugriff auf dein komplettes GoodSync Ziel und sämtliche historischen Versionen erhält, können auch diese gefährdet sein.

Deshalb solltest du wichtige Daten zusätzlich auf einem Speicher sichern, der nicht dauerhaft vom normalen Benutzerkonto verändert werden kann.

Ja. GoodSync bietet neben der normalen Benutzeroberfläche auch eine Kommandozeilenvariante namens GSYNC. Diese kannst du in Skripten, Batch Dateien, Automatisierungswerkzeugen und Linux Umgebungen verwenden. Damit eignet sich GoodSync auch für deutlich technischere und stärker automatisierte Szenarien.

Für dich ist das beispielsweise interessant, wenn du einen Linux Server betreibst und bestimmte Daten regelmäßig auf ein NAS, einen zweiten Server oder einen Cloud Speicher übertragen möchtest.

Du musst dafür nicht zwangsläufig jedes Mal eine grafische Oberfläche öffnen.

Über die Kommandozeile kannst du vorhandene Jobs starten und verschiedene Einstellungen beeinflussen. Dazu gehören unter anderem Synchronisationsrichtung, Behandlung von Löschungen, vorherige Dateiversionen, Wiederholungsversuche bei Verbindungsproblemen, parallele Übertragungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Damit kannst du GoodSync gut in vorhandene Server Abläufe integrieren.

Du könntest beispielsweise ein Skript erstellen, das zunächst Daten aus einer Anwendung exportiert und anschließend einen GoodSync Job startet, der diese Dateien auf einen externen Speicher überträgt.

Ebenso kannst du solche Befehle über vorhandene Automatisierungswerkzeuge oder zeitgesteuerte Aufgaben ausführen.

Das kann bei Servern übersichtlicher sein als eine dauerhaft geöffnete Desktop Anwendung.

GoodSync unterstützt Linux grundsätzlich als Plattform. Für die Installation benötigst du entsprechende administrative Rechte. Die Software stellt unterschiedliche Installationspakete für passende Architekturen bereit.

Auch NAS Systeme können in dieses Konzept einbezogen werden. GoodSync unterstützt verschiedene NAS Plattformen und GoodSync Connect kann auf entsprechenden Geräten eingesetzt werden. Dadurch kann dein NAS selbst als erreichbarer GoodSync Endpunkt auftreten.

Das ist besonders interessant, wenn du einen zentralen NAS Speicher besitzt und Daten nicht erst über einen zusätzlichen Desktop Rechner bewegen möchtest.

Du kannst beispielsweise einen GoodSync Dienst auf einem unterstützten NAS einrichten und dieses Gerät anschließend innerhalb deiner GoodSync Umgebung erreichen.

Über GoodSync Connect kannst du darauf auch über das Internet zugreifen, sodass die Verbindung nicht auf dein lokales Netzwerk beschränkt ist.

Für Administratoren eröffnet das relativ viele Möglichkeiten.

Du kannst einen Linux Server als Quelle verwenden, ein NAS als Ziel und zusätzlich bestimmte Daten auf einen Cloud Speicher übertragen.

Über Skripte kannst du diese Abläufe automatisieren und mit anderen Administrationsprozessen verbinden.

Du solltest dabei allerdings genau auf Benutzerrechte und Zugangsdaten achten.

Ein Job, der manuell unter deinem Administratorkonto funktioniert, kann unter einem automatisierten Benutzer möglicherweise andere Rechte besitzen.

Teste deshalb immer die tatsächliche automatisierte Ausführung.

Auch Protokolle solltest du konsequent kontrollieren.

Bei einem Server ohne grafische Oberfläche bekommst du schließlich nicht automatisch eine sichtbare Fehlermeldung, wenn ein Job nicht wie vorgesehen ausgeführt wurde.

Gerade für geschäftskritische Daten solltest du deshalb zusätzlich eine Überwachung deiner letzten erfolgreichen Synchronisation einrichten und regelmäßig echte Wiederherstellungen testen.

So wird GoodSync nicht nur zu einer Desktop Software für den manuellen Datei Vergleich, sondern kann auch als technischer Bestandteil automatisierter Linux, Server und NAS Umgebungen eingesetzt werden.

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