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APP TRACKING

Stell dir vor, du benutzt täglich verschiedene Apps auf deinem Smartphone – sei es für Nachrichten, zum Einkaufen oder um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Jede dieser Apps kann Informationen darüber sammeln, wie du sie benutzt, welche Inhalte du ansiehst und sogar, wo du dich gerade befindest. Das nennt man App Tracking.

App Tracking wird hauptsächlich zu zwei Zwecken eingesetzt: zum einen, um die Nutzererfahrung zu verbessern, und zum anderen, um personalisierte Werbung anzuzeigen. Wenn eine App zum Beispiel merkt, dass du oft nach Sportschuhen suchst, könnte sie dir gezielt Werbung von Sportartikeln anzeigen.

Technisch gesehen gibt es verschiedene Methoden, wie Apps deine Aktivitäten verfolgen können. Eine gängige Methode ist die Verwendung von sogenannten Cookies oder ähnlichen Technologien, die kleine Datenpakete auf deinem Gerät speichern. Eine andere Methode ist die Nutzung eindeutiger Identifikatoren deines Smartphones, um dein Verhalten über mehrere Apps hinweg zu verfolgen.

Datenschutz ist in diesem Zusammenhang ein großes Thema. Viele Menschen sind besorgt darüber, welche Informationen gesammelt werden und wer darauf Zugriff hat. Deshalb gibt es in vielen Ländern strenge Datenschutzgesetze, die regeln, wie Unternehmen mit den gesammelten Daten umgehen müssen. Als Nutzer hast du oft die Möglichkeit, das Tracking zu einem gewissen Grad zu kontrollieren. So bieten viele Betriebssysteme und Apps Einstellungen an, mit denen du festlegen kannst, welche Daten geteilt werden dürfen und welche nicht.

Ein wichtiger Punkt ist auch die Transparenz. Apps sind in der Regel verpflichtet, dich darüber zu informieren, welche Daten sie sammeln und wie sie verwendet werden. Diese Informationen findest du meist in der Datenschutzerklärung der App.

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Mit welchen Tools kann ich App Tracking umsetzen?

Um App Tracking effektiv umzusetzen und dabei die Nutzererfahrung zu verbessern, ohne die Privatsphäre zu vernachlässigen, ist es wichtig, die richtigen Tools und Strategien zu wählen, insbesondere im Kontext von iOS-Geräten und dem Apple-Betriebssystem. Diese Plattformen bieten spezifische Einstellungen und Funktionen, die Unternehmen dabei helfen, ihre Marketing-Strategien anzupassen, während sie gleichzeitig die Erlaubnis der Nutzer für das Sammeln und Verwenden ihrer Daten einholen.

Wenn du beispielsweise eine App auf iOS-Geräten für Marketingzwecke nutzen möchtest, musst du die strengen Datenschutzrichtlinien von Apple berücksichtigen. Apple erfordert, dass Apps, die Tracking für Werbung oder andere Aktivitäten nutzen möchten, explizit die Erlaubnis der Nutzer einholen. Dies geschieht in der Regel durch ein Pop-up-Fenster, in dem Nutzer mit einem Tippen zustimmen können, dass ihre Daten von dem App-Entwickler und dessen Partnern, einschließlich jedes Werbenetzwerks, verwendet werden dürfen.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie transparent sein müssen über die Daten, die sie sammeln, und wie diese Daten genutzt werden, um personalisierte Werbung oder andere Inhalte anzubieten. Die Einstellungen auf iOS-Geräten ermöglichen es den Nutzern, diese Erlaubnis zu erteilen oder zu verweigern, was ihnen Kontrolle über ihre Daten gibt. Zudem bietet das Betriebssystem iOS Funktionen, mit denen Nutzer ihre Datenschutzeinstellungen verwalten und einsehen können, welche Apps Tracking-Erlaubnis haben.

Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, können Unternehmen Tools wie Google Analytics für Mobile Apps, Firebase, Adjust, AppsFlyer, Mixpanel oder Amplitude nutzen. Diese Tools sind mit den Datenschutzanforderungen von iOS kompatibel und bieten leistungsfähige Funktionen zur Analyse von Nutzeraktivitäten und zur Optimierung von Marketingkampagnen. Sie ermöglichen es Unternehmen, Einblicke in das Nutzerverhalten zu gewinnen, ohne die Grenzen des Datenschutzes zu überschreiten. Durch die Nutzung dieser Tools in Verbindung mit den Datenschutzeinstellungen und Funktionen von iOS können Unternehmen effektive Strategien entwickeln, um ihre Zielgruppen anzusprechen, ohne deren Vertrauen zu verlieren.

Videos zum Thema "App Tracking"

Wie kann man App-Tracking als User verhindern?

Als Nutzer hast du verschiedene Möglichkeiten, App-Tracking auf deinen Geräten zu verhindern oder einzuschränken, insbesondere wenn du Wert auf deine Privatsphäre legst. Unternehmen nutzen App-Tracking, um Daten über deine Aktivitäten zu sammeln und diese Informationen für Marketingzwecke zu verwenden, oft in Verbindung mit einem Werbenetzwerk, um dir personalisierte Werbung anzubieten. Hier sind einige Schritte, die du unternehmen kannst, um die Kontrolle über deine Daten zu behalten:

Auf iOS-Geräten (Apple):

Apple hat in seinem Betriebssystem iOS Funktionen implementiert, die es Nutzern ermöglichen, das Tracking über die Einstellungen zu kontrollieren. Du kannst die „App-Tracking-Transparenz“ nutzen, bei der Apps deine Erlaubnis einholen müssen, bevor sie dich über Apps und Websites anderer Unternehmen hinweg verfolgen.
Um diese Funktion zu nutzen, gehe einfach in die Einstellungen deines iOS-Geräts, tippe auf „Datenschutz“ und dann auf „Tracking“. Hier kannst du für jede App individuell festlegen, ob sie dir Tracking-Anfragen stellen darf oder nicht. Wenn du das Tracking komplett ausschalten möchtest, deaktiviere die Option, dass Apps die Erlaubnis zum Anfordern des Trackings anfragen dürfen.

Auf Android-Geräten:

Auch Android bietet Einstellungen, mit denen du das App-Tracking einschränken kannst. Du kannst den „Werbungs-ID“ zurücksetzen und Google daran hindern, deine Werbe-ID zur Erstellung von Interessenprofilen und personalisierter Werbung zu nutzen.
Um dies zu tun, gehe in die Einstellungen, tippe auf „Google“, dann auf „Anzeigen“ und wähle die Option, die Werbe-ID zurückzusetzen. Außerdem kannst du hier die Option aktivieren, die personalisierte Werbung deaktiviert, was verhindert, dass dein Werbe-ID von Apps genutzt wird, um personalisierte Werbung zu schalten.

Allgemeine Tipps:

Überprüfe regelmäßig die Datenschutzeinstellungen deiner installierten Apps. Viele Apps bieten in ihren Einstellungen spezifische Optionen, um das Sammeln von Daten oder die Anzeige personalisierter Werbung zu limitieren.
Nutze Datenschutz-orientierte Browser und Suchmaschinen auf deinen Geräten, die weniger Daten sammeln und teilen.
Sei vorsichtig mit den Berechtigungen, die du Apps erteilst. Überlege dir genau, ob eine App wirklich Zugriff auf deinen Standort, deine Kontakte oder andere sensible Daten benötigt.
Durch das Anpassen der Einstellungen auf deinen Geräten und das bewusste Umgehen mit App-Berechtigungen kannst du einen großen Beitrag zum Schutz deiner Privatsphäre leisten. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass viele kostenlose Apps und Dienste durch Werbung finanziert werden. Indem du das Tracking einschränkst, kannst du zwar die personalisierte Werbung reduzieren, aber Werbung generell lässt sich oft nicht vollständig vermeiden.

Alternative Quellen

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